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Autor: p537752

Die Revolution der Kundenreise im digitalen Zeitalter

Sprachroboter: Die Revolution der Kundenreise im digitalen Zeitalter

Die digitale Revolution hat die Art und Weise, wie wir Geschäfte machen, tiefgreifend verändert. Eines der auffälligsten Beispiele dieser Transformation ist die Integration von Sprachrobotern in die Kundenreise. Diese technologischen Assistenten, oft als Chatbots oder virtuelle Assistenten bezeichnet, bieten nicht nur innovative Lösungen für den Kundenservice, sondern verändern auch die Gesamtdynamik der Kundeninteraktion.

In diesem Blog untersuchen wir, wie Sprachroboter die Kundenreise neu definieren und welche Auswirkungen dies auf Unternehmen und Konsumenten hat.

Welche Rolle spielt das Controlling im Unternehmen?

Was sind Sprachroboter?

Sprachroboter sind KI-basierte Systeme, die die Fähigkeit besitzen, in natürlicher Sprache mit Menschen zu interagieren. Sie können Fragen beantworten, Informationen bereitstellen und in einigen Fällen sogar komplexe Aufgaben wie Buchungen oder Einkäufe abwickeln. Ihre Integration in verschiedene Plattformen, von Websites bis hin zu Messaging-Apps, hat den Kundenservice grundlegend verändert.


Die Veränderung der Kundenreise durch Sprachroboter

Der traditionelle Ablauf der Kundenreise – von der Entdeckung über die Bewertung bis hin zum Kauf und Support – wird durch Sprachroboter neu geformt. Kunden haben nun die Möglichkeit, jederzeit und überall Unterstützung zu erhalten, was die Zugänglichkeit und Effizienz des Kundenservices erheblich verbessert.


Personalisierung durch Technologie

Ein großer Vorteil von Sprachrobotern ist ihre Fähigkeit, personalisierte Erfahrungen zu schaffen. Durch das Sammeln und Analysieren von Daten können diese Systeme individuell zugeschnittene Empfehlungen und Lösungen bieten, was zu einem tieferen und persönlicheren Engagement mit dem Kunden führt.


Effizienzsteigerung und Kostensenkung

Sprachroboter können simultan mit mehreren Kunden interagieren, was zu einer deutlichen Reduzierung der Wartezeiten und einer effizienteren Bearbeitung von Anfragen führt. Für Unternehmen bedeutet dies eine signifikante Reduzierung der Betriebskosten, insbesondere im Bereich des Kundensupports.


Herausforderungen und Grenzen der Technologie

Trotz ihrer vielen Vorteile stehen Sprachroboter auch vor Herausforderungen. Die Genauigkeit und Relevanz der Antworten können variieren, und in komplexen Fällen ist menschliches Eingreifen oft noch erforderlich. Datenschutz und die Sicherheit der gesammelten Informationen sind ebenfalls wichtige Aspekte, die berücksichtigt werden müssen.


Die Zukunft der Sprachroboter

Die Technologie hinter Sprachrobotern entwickelt sich rasant weiter. Wir können in Zukunft eine noch nahtlosere Integration in die Kundenreise erwarten, mit verbesserten Fähigkeiten zur natürlichen Sprachverarbeitung und einem tieferen Verständnis für menschliche Emotionen und Nuancen.


Schlussfolgerung:

Sprachroboter sind nicht nur eine vorübergehende Modeerscheinung, sondern eine Schlüsseltechnologie, die die Art und Weise, wie Unternehmen mit ihren Kunden interagieren, neu definiert. Sie bieten ein enormes Potenzial zur Steigerung der Effizienz, zur Verbesserung des Kundenerlebnisses und zur Personalisierung der Kundenbeziehung. Während es noch Herausforderungen zu bewältigen gilt, ist das transformative Potenzial dieser Technologie unbestreitbar.

Die Integration von Sprachrobotern in die Kundenreise markiert einen Wendepunkt in der Art und Weise, wie wir Geschäfte betreiben und mit unseren Kunden kommunizieren. In einer Welt, die immer stärker vernetzt und digitalisiert ist, bieten sie eine spannende Möglichkeit, den Kundenservice zu revolutionieren.



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KI-Nutzung trifft Business Judgement Rule: Neue Pflichten für Geschäftsführung und Aufsichtsrat

Wann ist KI-Nutzung laut Business Judgement Rule Pflicht für Geschäftsführung und Aufsichtsrat?

  • S+P Seminare Aufsichtsrat + Vorstand

  • Lehrgang Geschäftsführung

In einer Welt, in der Künstliche Intelligenz (KI) das Potenzial hat, die Landschaft unternehmerischer Entscheidungen grundlegend zu verändern, stehen Geschäftsleiter und Aufsichtsräte vor der Herausforderung, diesen technologischen Fortschritt verantwortungsvoll zu integrieren. Diese Roadmap bietet Orientierung, wie KI im Einklang mit aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen effektiv genutzt werden kann, um die Unternehmensführung zu stärken und gleichzeitig Haftungsrisiken zu minimieren.

Du erhältst Antworten zu folgenden Fragen:

  • Welche Kriterien legen fest, ob der Einsatz von KI-Technologien für Unternehmen im Rahmen der Business Judgement Rule als „Pflicht“ angesehen werden könnte?

  • Wie beeinflusst die Business Judgement Rule die Haftung von Vorständen und Aufsichtsräten bei der Nutzung oder Nichtnutzung von KI in Entscheidungsprozessen?

Wann ist KI-Nutzung laut Business Judgement Rule Pflicht für Geschäftsführung und Aufsichtsrat?

Verständnis der rechtlichen Landschaft

Die rechtliche Bewertung des Einsatzes von KI bewegt sich zwischen Datenschutz-, Haftungsrecht und den Prinzipien der Business Judgement Rule. Obwohl keine explizite gesetzliche Verpflichtung zum Einsatz von KI besteht, kann deren Nutzung, insbesondere wenn sie zu besser informierten Entscheidungen führt, als Teil der Sorgfaltspflichten der Geschäftsleitung angesehen werden​​.

Geschäftsleiter und Aufsichtsräte müssen daher die rechtlichen Anforderungen verstehen, die mit dem Einsatz von KI verbunden sind, und wie diese Technologien die Entscheidungsfindung beeinflussen können.


Integration von KI in Entscheidungsprozesse

Die Business Judgement Rule schützt Geschäftsleiter, wenn Entscheidungen auf einer angemessenen Informationsbasis getroffen werden. In diesem Kontext könnte die Nutzung von KI-Systemen zur Datenanalyse und Mustererkennung eine wichtige Rolle spielen.

Die Herausforderung besteht darin, diese Technologien so zu integrieren, dass sie die Informationsgrundlage verbessern, ohne dabei die unternehmerische Freiheit einzuschränken


Können Geschäftsführer und Aufsichtsräte haftungsrechtlich begünstigt sein, wenn sie KI zur Informationsbeschaffung und Entscheidungsfindung einsetzen?

Der Einsatz von KI zur Informationsbeschaffung und Entscheidungsfindung kann Haftungsrisiken für Geschäftsführer und Aufsichtsräte minimieren. Wenn KI-Systeme dazu beitragen, dass Entscheidungen auf einer umfassenderen und präziseren Datengrundlage getroffen werden, kann dies als eine Erfüllung der Sorgfaltspflichten angesehen werden.

Dadurch, dass die Geschäftsleitung und der Aufsichtsrat zeigen können, dass sie alle verfügbaren Ressourcen, einschließlich KI, genutzt haben, um bestmöglich informierte Entscheidungen zu treffen, kann dies im Falle einer Haftungsprüfung zu ihren Gunsten ausgelegt werden.


Kernpunkte der KI-Nutzung in Entscheidungen: Zielsetzung, Daten und Compliance

Eine kritische Bewertung der von KI-Systemen generierten Vorschläge ist unerlässlich. Geschäftsleiter und Aufsichtsräte müssen sicherstellen, dass die Ergebnisse dieser Systeme auf Plausibilität geprüft und nicht ungeprüft übernommen werden.

Dies beinhaltet die Überprüfung auf mögliche Fehlerquellen und die Bewertung der Auswirkungen von KI-Entscheidungen auf das Unternehmen.

Wenn du bei einer spezifischen Entscheidung KI nutzt, sollten im Beschluss konkret folgende Punkte dokumentiert werden, um Transparenz, Compliance und die Nachvollziehbarkeit der Entscheidung zu gewährleisten:

  1. Zielsetzung und Entscheidungsrahmen: Konkretisiere, welches Ziel mit dem Einsatz der KI verfolgt wird und wie die KI-Lösung konkret den Entscheidungsprozess unterstützt. Dies umfasst eine klare Definition des Problems oder der Chance, die adressiert wird, und warum KI als das geeignete Werkzeug ausgewählt wurde.

  2. Daten und Algorithmen: Beschreibe präzise, welche Daten von der KI genutzt werden, einschließlich ihrer Herkunft und Qualität, sowie die Logik oder Algorithmen, die zur Analyse und Entscheidungsfindung herangezogen werden. Dies beinhaltet eine Erläuterung, wie die KI zu ihren Schlüssen kommt und die Sicherstellung, dass die Datenverarbeitung den Datenschutzrichtlinien entspricht.

  3. Überprüfung, Compliance und Verantwortlichkeiten: Dokumentiere, welche Schritte unternommen wurden, um die von der KI vorgeschlagene Entscheidung zu überprüfen und zu validieren. Stelle sicher, dass der gesamte Prozess im Einklang mit relevanten Gesetzen und Vorschriften steht und benenne klar die Verantwortlichkeiten für die Durchführung und Überwachung der Entscheidung.


Risikobasierter Ansatz der EU-Regulierung

Mit dem vorgeschlagenen KI-Gesetz der EU wird ein risikobasierter Regulierungsansatz verfolgt, der strenge Vorgaben für KI-Systeme mit hohem Risiko festlegt, während solche mit geringerem Risiko weniger reguliert werden.

Geschäftsleiter und Aufsichtsräte müssen sich mit diesen Regelungen auseinandersetzen, um sicherzustellen, dass ihr Einsatz von KI den gesetzlichen Anforderungen entspricht.


Wie du die Auswahl, Implementierung und Überwachung von KI sorgfältig dokumentierst

Wenn du KI-Technologien in deinem Unternehmen einführen möchtest, ist eine sorgfältige Dokumentation der Auswahl, Implementierung und Überwachung entscheidend. Hier sind einfache Schritte, die du befolgen kannst:

1. Dein Weg zur richtigen KI-Lösung

  • Bedarfsanalyse: Halte genau fest, warum du KI brauchst und welche Ziele du verfolgst.
  • Marktanalyse: Dokumentiere, wie du verschiedene KI-Lösungen verglichen und bewertet hast, und warum du dich für eine spezifische entschieden hast.
  • Risikobewertung: Schreibe auf, welche potenziellen Risiken du identifiziert hast und wie du planst, diese zu minimieren.

2. Die Implementierung meistern

  • Projektplan: Erstelle einen detaillierten Plan für die Einführung der KI in deinem Unternehmen.
  • Compliance-Check: Vergewissere dich, dass alles den Gesetzen entspricht, und dokumentiere diesen Schritt sorgfältig.
  • Schulung deines Teams: Notiere, wie du dein Team auf die Nutzung der KI vorbereitest.
  • Testlauf: Halte die Ergebnisse der Testphase fest und wie du Probleme gelöst hast.

3. KI im Einsatz überwachen

  • Leistung checken: Führe Buch darüber, wie du die Leistung der KI überwachst und was die Ergebnisse sind.
  • Feedback einholen: Dokumentiere, wie du Rückmeldungen sammelst und nutzt, um die KI zu verbessern.
  • Updates und Wartung: Halte fest, wie du deine KI aktuell hältst und sicherstellst, dass sie effizient läuft.

4. Verwaltung der Dokumentation

  • Sichere Aufbewahrung: Sorge dafür, dass alle Dokumente sicher und für Berechtigte zugänglich sind.
  • Dokumente aktuell halten: Notiere, wie und wann du deine Dokumentation aktualisierst.

Indem du diesen Prozess sorgfältig dokumentierst, schaffst du nicht nur eine transparente und verantwortungsvolle Basis für den Einsatz von KI in deinem Unternehmen, sondern minimierst auch das Risiko von Haftungsfragen.


Schulung und Bewusstsein

Die effektive Nutzung von KI setzt voraus, dass Geschäftsleiter und Aufsichtsräte ein grundlegendes Verständnis für die Funktionsweise und die Grenzen dieser Technologien haben.

Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen können dabei helfen, das notwendige Wissen aufzubauen, um KI-Systeme verantwortungsvoll zu überwachen und zu bewerten.


Best Practices für den Einsatz von KI

Für eine erfolgreiche Integration von KI in unternehmerische Entscheidungsprozesse sollten Unternehmen folgende Best Practices berücksichtigen:

  • Klare Zielsetzung: Definiere klar, welche Entscheidungen durch KI unterstützt werden sollen und welche Ziele damit erreicht werden sollen.

  • Transparenz und Nachvollziehbarkeit: Wähle KI-Systeme, die transparente und nachvollziehbare Ergebnisse liefern, um das Vertrauen in die Entscheidungsprozesse zu stärken.

  • Schulung und Weiterbildung: Investiere in die Schulung der Mitarbeitenden und der Geschäftsleitung, um ein grundlegendes Verständnis für KI zu fördern und eine kompetente Handhabung zu gewährleisten.

  • Ethische Richtlinien: Entwickle ethische Richtlinien für den Einsatz von KI, um sicherzustellen, dass Entscheidungen gerecht und im Einklang mit den Unternehmenswerten getroffen werden.

  • Risikomanagement: Berücksichtige mögliche Risiken, die mit dem Einsatz von KI verbunden sind, und implementiere geeignete Maßnahmen zum Risikomanagement.


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Aufsichtsrat im Finanzunternehmen: Sachkunde-Update 2026/2027 (KWG, KAGB, WpIG, ZAG)

Zielgruppe:

  • Amtierende Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsmitglieder in BaFin-regulierten Instituten, die ihre Sachkunde aktuell halten und dokumentieren müssen.
  • Absolventen des Zertifikats-Lehrgangs Z18, die ihren jährlichen Fortbildungszyklus fortsetzen.
  • Mitglieder von Risiko- und Prüfungsausschüssen, die regulatorische Neuerungen in konkrete Prüffragen übersetzen wollen.
★★★★★
4,64 von 5 · Sehr Gut
Basierend auf 809 Bewertungen (ProvenExpert)

„Der Update-Tag hat mir die Fragen geliefert, die ich in der nächsten Aufsichtsratssitzung stellen muss – und das Mandats-Dossier die Struktur, um meine Überwachung prüfungsfest zu dokumentieren.“

– Aufsichtsratsvorsitzender eines Kreditinstituts, Lehrgangs-Absolvent

09.15 bis 17.00
Online

930 €

Online
Zzgl. gesetzl. MwSt.
S+P CERTIFIED

Offizieller Sachkunde-Nachweis 2026/2027

Zeitstunden Nachweis 6,0 Zeitstunden

Anerkannter Netto-Zeitnachweis zur Dokumentation der gesetzlichen Fortbildungspflicht.

Fit & Proper Referenzierung § 25d KWG / KAGB / WpIG

Belastbarer Nachweis der geforderten Sachkunde und Eignung für Aufsichtsorgane.

Regulatorischer Fokus MaRisk, DORA & EU AI Act

Konform mit den BaFin-Prüfschwerpunkten und den Aufsichtsanforderungen 2026.

✔ Inklusive S+P Tool Box zur prüfungssicheren Dokumentation und Umsetzung deiner Aufsichtspflichten.
  • Programm:

  • Modul 1 · Regulatory Update & Governance nach MaRisk: Aktuelle BaFin-Prüfungsschwerpunkte und die 9. MaRisk-Novelle. Welche Berichte du von Compliance, Risikocontrolling und Interner Revision einforderst, wie du sie kritisch hinterfragst und dein Nachhaken protokollfest dokumentierst. Ergebnis: eine priorisierte Fragenliste für die nächste Sitzung.

    Modul 2 · IT-Resilienz & KI-Governance: DORA und KI-VO im Aufsichtsrat: Verantwortung des Leitungsorgans nach Art. 5 DORA, Informationsregister nach Art. 28 Abs. 3, Incident-Reporting nach Art. 19. Hochrisiko-KI bei der Kreditwürdigkeitsprüfung (Anhang III Nr. 5 lit. b KI-VO), Betreiberpflichten nach Art. 26 und Grundrechte-Folgenabschätzung nach Art. 27 – als Prüffragen für Risiko- und Prüfungsausschuss.

    Modul 3 · ESG in der Aufsichtspraxis und Kapitalsteuerung: Art. 449a CRR, EBA/GL/2025/01, Übergangsplan nach Art. 87a CRD VI. Die Fragen, die der Aufsichtsrat an Risikoinventur, Wesentlichkeitsbewertung, Datenhaushalt und ICAAP stellen muss – ohne selbst ins operative Geschäft einzugreifen.

    Modul 4 · AMLR, AMLD6 & AMLA – Geldwäscheprävention 2027: Die AMLR gilt ab dem 10. Juli 2027 unmittelbar. Überwachung der AMLR-Transition, Berichtswesen des Geldwäschebeauftragten an das Aufsichtsorgan, Risiken gezielter Finanzsanktionen und AMLA-Readiness als wiederkehrender Tagesordnungspunkt bis zum Geltungsbeginn.

Update-Seminar A18 · Haftung & Dokumentation

Das Mandats-Dossier: Was im Ernstfall in deiner Akte liegen muss

Wenn Jahre später nach deiner Überwachung gefragt wird, entscheidet nicht dein Gedächtnis, sondern deine Akte. Das Mandats-Dossier ist dabei kein Zusatzdokument, sondern ein Registerplan, der Protokolle, Rückfragen und Beschlüsse vorlagefähig ordnet.

Die Beweislast liegt bei dir. Über § 116 AktG gilt die Beweislastumkehr des § 93 Abs. 2 S. 2 AktG auch im Aufsichtsrat: Nicht die Gesellschaft belegt die Pflichtverletzung, sondern du deine Überwachungssorgfalt. Der einzige Beweis, der Jahre später trägt, ist deine Dokumentation.

Die acht Register

01

Bestellungs- und Fit-&-Proper-Unterlagen

Anzeige nach § 24 Abs. 1 Nr. 15 KWG, Sachkundenachweise nach § 25d KWG und EBA/GL/2021/06, Zeitbudget und Mandatsübersicht. Die Akte, die vor der BaFin-Nachfrage vollständig sein muss – nicht danach.

02

Informationsgrundlage je Beschluss

Anlagenliste je Billigung und Zustimmung mit Version, Datum und Urheber. Nachgereichte Unterlagen belegen nicht, was dir im Entscheidungszeitpunkt tatsächlich vorlag – nur so trägt die Business Judgement Rule.

Pflichtregister
03

Gelebte Überwachung: Rückfragen mit Protokollauszug

Die Ausschussordnung hat fast jedes Institut – es fehlen die Nachweise gelebter Befassung: kritische Rückfragen im Protokoll, angeforderte Zusatzberichte, dokumentiertes Nachhaken. Der Kernbeleg gegen den Vorwurf der Passivität.

Pflichtregister
04

Zustimmungsvorbehalte

Katalog nach § 111 Abs. 4 S. 2 AktG plus Befassungsnachweis je Vorgang. Ein Vorbehaltskatalog ohne dokumentierte Ausübung belegt keine Überwachung.

05

Fortbildungsnachweise mit IKT- und KI-Bezug

Art. 5 Abs. 4 DORA und Art. 4 KI-VO erfassen auch das Aufsichtsorgan. Nachweis je Jahr mit Zeitstunden und Themenübersicht – er belegt zugleich deine Sachkunde bei IKT- und KI-Befassungen.

06

Verfolgungsentscheidungen nach ARAG/Garmenbeck

Abwägungsraster je bekannt gewordenem Pflichtverstoß der Geschäftsleitung: Anspruch geprüft, Durchsetzbarkeit bewertet, Beschluss dokumentiert. Wer ohne dokumentierte Abwägung auf die Verfolgung verzichtet, haftet selbst – der Regelfall der Aufsichtsratshaftung.

Pflichtregister
07

Eskalationsregister

Wann wurde das Risiko dem Gremium bekannt, was geschah danach – Sondersitzung, Zusatzbericht, Auflage an den Vorstand? Nicht die Kenntnis begründet die Haftung, sondern die fehlende dokumentierte Reaktion.

08

D&O-Prüfblatt, Jahresrhythmus & Einsichtsrecht

Organhaftung verjährt in fünf, teils zehn Jahren. Rückwärtsdeckung und Nachmeldefrist der D&O-Police gehören geprüft, das Einsichtsrecht in Sitzungsunterlagen nach dem Ausscheiden ins Mandatsverhältnis – sonst fehlt dir später die Akte zur Verteidigung.

Reifegrad-Ampel: Wo steht dein Mandats-Dossier heute?

Stufe jedes Register per Klick ein. Punkte, Verteilung und Ampel aktualisieren sich sofort – nichts wird gespeichert oder übertragen.

0 nicht vorhanden 1 verstreut 2 zentral, ohne Turnus 3 versioniert, mit Verantwortlichem
Fortschritt
01Bestellungs- und Fit-&-Proper-Unterlagen
02Informationsgrundlage je Beschluss
03Gelebte Überwachung: Rückfragen mit Protokollauszug
04Zustimmungsvorbehalte
05Fortbildungsnachweise mit IKT- und KI-Bezug
06Verfolgungsentscheidungen nach ARAG/Garmenbeck
07Eskalationsregister
08D&O-Prüfblatt, Jahresrhythmus & Einsichtsrecht
Einstufung läuft
Noch von 8 Registern offen

Die Pflichtregister 02, 03 und 06 entscheiden über die Ampelfarbe. Stufe zuerst diese drei ein.

Rot · kritisch
Beweisführung im Ernstfall nicht möglich

Pflichtregister 020306 liegt unter Stufe 2. Damit ist die Überwachungssorgfalt nach § 116 i. V. m. § 93 Abs. 2 S. 2 AktG nicht belegbar – unabhängig vom Gesamtwert. Diese Lücke hat Vorrang vor allen übrigen Registern.

Gelb · Handlungsbedarf
Beweisfähig, aber nicht prüfungsfest

Die Pflichtbasis steht. Einzelne Register sind jedoch verstreut oder gar nicht vorhanden – daraus entstehen in der Prüfung Feststellungen. Priorität: alles auf mindestens Stufe 2 heben.

Grün · prüfungsfest
Dossier trägt der Aufsicht stand

Alle acht Register sind mindestens zentral geführt. Halte den Jahresrhythmus – die Verjährungsfrist läuft fünf bis zehn Jahre, auch über dein Ausscheiden hinaus.

 / 24
Punkte gesamt
  • Stufe 3 · prüfungsfest
  • Stufe 2 · zentral
  • Stufe 1 · verstreut
  • Stufe 0 · fehlt

Sachkunde-Update für Aufsichtsräte im Finanzunternehmen – 2026/2027

Ausgangslage: Vier Regelwerke treffen dein Mandat gleichzeitig – und keines davon wartet auf deine nächste turnusmäßige Sitzung. Die Beweislast für deine Überwachungssorgfalt liegt nach § 116 i. V. m. § 93 Abs. 2 S. 2 AktG bei dir. Dieses Update übersetzt jeden Prüfungsschwerpunkt in die Prüffragen und Dokumente, die deine Befassung belegen.

Pain Point 1 · MaRisk: Die BaFin prüft Wirksamkeit, nicht Vollständigkeit

Die 9. MaRisk-Novelle verschärft die Anforderungen an IKS, Auslagerungen und Risikokultur. Ein Aufsichtsrat, der Berichte der Kontrollfunktionen nur entgegennimmt, erfüllt seine Überwachungspflicht nach § 25d Abs. 6 KWG nicht – die Feststellung lautet dann „Passivität des Aufsichtsorgans“.

Deine Lösung: MaRisk-Fragenkatalog für die nächste Sitzung – welche Berichte du von Compliance, Risikocontrolling und Interner Revision einforderst und wie du dein Nachhaken protokollfest dokumentierst.

Pain Point 2 · DORA & KI-VO: Zwei nicht delegierbare Pflichten, die dich persönlich treffen

Art. 5 Abs. 4 DORA verlangt aktuelle IKT-Kenntnisse im Leitungsorgan – das erfasst auch das Aufsichtsorgan. Seit dem 2. August 2026 sind KI-Systeme zur Kreditwürdigkeitsprüfung Hochrisiko-KI nach Anhang III Nr. 5 lit. b VO (EU) 2024/1689; Art. 4 KI-VO fordert ausreichende KI-Kompetenz. Ohne dokumentierte Befassung und Fortbildung fehlt dir im Prüfungsfall der Nachweis.

Deine Lösung: DORA- und KI-Prüffragenkatalog für Risiko- und Prüfungsausschuss (Informationsregister Art. 28 Abs. 3, Incident-Reporting Art. 19, Betreiberpflichten Art. 26, Grundrechte-Folgenabschätzung Art. 27) – plus Fortbildungsnachweis mit IKT- und KI-Themenmapping für deine Fit-&-Proper-Akte.

Pain Point 3 · ESG: Das Privileg kleiner Institute ist gefallen

Art. 449a CRR gilt für alle Institute, EBA/GL/2025/01 seit dem 11. Januar 2026 – die Erleichterung besteht nur noch in Umfang und Frequenz, nicht mehr im Ob. Der Aufsichtsrat, der Wesentlichkeitsbewertung, Datenlücken und Übergangsplan nach Art. 87a CRD VI ungeprüft billigt, billigt blind.

Deine Lösung: ESG-Integrationsraster mit Wesentlichkeitsbewertung und den Prüffragen, die sich das Gremium zu Risikoinventur und ICAAP erläutern lässt – ohne ins operative Geschäft einzugreifen.

Pain Point 4 · AMLR: Der 10. Juli 2027 verhandelt nicht

Die VO (EU) 2024/1624 gilt ab dann unmittelbar – ohne nationales Umsetzungsgesetz und ohne Übergangsfrist. Ein Aufsichtsorgan, das die AMLR-Transition des Instituts nicht nachweisbar begleitet, trägt das Überwachungsrisiko mit, wenn Risikoanalyse, KYC oder Sanktionsscreening zum Stichtag nicht AMLR-ready sind.

Deine Lösung: AMLR-Dashboard für das Aufsichtsorgan – Meilensteine, Ressourcen und Berichtswesen des Geldwäschebeauftragten als wiederkehrender Tagesordnungspunkt mit dokumentierter Befassung bis zum Geltungsbeginn.

Das Ergebnis nach einem Tag: Eine priorisierte Prüffragenliste je Regelwerk, vier einsatzfertige Arbeitsmittel aus dem S+P Update-Toolkit und 6,0 dokumentierte Zeitstunden – dein Sachkunde-Nachweis für die Fit-&-Proper-Akte, bevor die Aufsicht danach fragt.

Programm im Detail

Regulatory Update & Top-Themen der Aufsicht

(Hinweis: Das Update findet gemeinsam mit Tag 2 des Zertifikats-Lehrgangs Z18 statt.)

Modul 1 · Regulatory Update & Governance nach MaRisk

Ausgangslage: Die BaFin prüft heute weniger, ob Regelwerke vorhanden sind, als ob sie nachweisbar wirken – und ob das Aufsichtsorgan seine Überwachung tatsächlich lebt. Wer als Aufsichtsrat Berichte nur entgegennimmt, statt sie kritisch zu hinterfragen, riskiert den Vorwurf des Überwachungsverschuldens.

Das erarbeitest du im Seminar:

    Aktuelle BaFin-Prüfungsschwerpunkte und die 9. MaRisk-Novelle: Was sich für IKS, Auslagerungen und Risikokultur ändert – und welche Fragen daraus für die nächste Aufsichtsratssitzung folgen.

    Kontrollfunktionen wirksam überwachen: Welche Berichte du von Compliance, Risikocontrolling und Interner Revision einforderst, wie du sie kritisch hinterfragst und dein Nachhaken protokollfest dokumentierst.

    EBA- und ESMA-Leitlinien: Regulatorische Neuerungen in konkrete Prüffragen des Gremiums übersetzen statt in ein weiteres Rahmenwerk.

Tool: MaRisk-Fragenkatalog für die nächste Aufsichtsratssitzung.

Dein Ergebnis: Eine priorisierte Fragenliste, die der nächsten Sitzung und der nächsten Aufsichtsprüfung standhält.

Modul 2 · IT-Resilienz & KI-Governance: DORA und KI-VO im Aufsichtsrat

Ausgangslage: DORA gilt seit dem 17. Januar 2025 unmittelbar in jedem Finanzunternehmen; das Leitungsorgan trägt nach Art. 5 Abs. 2 DORA die letztendliche Verantwortung für das IKT-Risikomanagement – in seiner Leitungs- und in seiner Aufsichtsfunktion. Seit dem 2. August 2026 gelten zudem die Pflichten für Hochrisiko-KI nach Anhang III der VO (EU) 2024/1689; KI-Systeme zur Kreditwürdigkeitsprüfung natürlicher Personen sind dort namentlich erfasst. Art. 4 KI-VO verlangt ausreichende KI-Kompetenz – auch im Überwachungsorgan.

Das erarbeitest du im Seminar:

    DORA-Überwachung: IKT-Risikomanagementrahmen, Vorfallsmeldungen nach Art. 19 und Resilienztests im Berichtswesen an den Aufsichtsrat verankern; Vollständigkeit des Informationsregisters nach Art. 28 Abs. 3 DORA hinterfragen.

    KI im Institut: Einstufung nach Anhang III Nr. 5 lit. b KI-VO, Betreiberpflichten nach Art. 26 und Grundrechte-Folgenabschätzung nach Art. 27 – die Prüffragen für Risiko- und Prüfungsausschuss, auch bei zugekauften Modellen.

    Berichtswesen: Ein IKT- und KI-Reporting einfordern, das die tatsächliche Risikolage zeigt statt Systemverfügbarkeiten.

Tool: DORA- und KI-Prüffragenkatalog für Risiko- und Prüfungsausschuss.

Dein Ergebnis: Belastbare Prüffragen und ein Überwachungsfahrplan für die nächste Befassung mit DORA und KI.

Modul 3 · ESG in der Aufsichtspraxis und Kapitalsteuerung

Ausgangslage: Die aufsichtsrechtlichen ESG-Pflichten wurden ausgeweitet. Art. 449a CRR gilt für alle Institute, EBA/GL/2025/01 seit dem 11. Januar 2026. Das Privileg kleiner Institute besteht nur noch in Umfang und Frequenz, nicht mehr im Ob – und der Aufsichtsrat muss die ESG-Integration in die Risikosteuerung nachvollziehbar überwachen.

Das erarbeitest du im Seminar:

    Risikoinventur: ESG als Treiber der bestehenden Risikoarten einordnen und die Herleitung der Wesentlichkeitsbewertung kritisch prüfen.

    Datenhaushalt und Datenlücken: NACE-Sektoren, Energieeffizienz der Immobiliensicherheiten und Proxy-Verfahren – welche Erläuterungen sich das Gremium geben lässt.

    Szenarioanalyse und Übergangsplan nach Art. 87a CRD VI: Abgrenzung zum Transitionsplan nach CSRD und die Rolle des Aufsichtsrats bei der Billigung.

Tool: ESG-Integrationsraster mit Wesentlichkeitsbewertung und Prüffragen.

Dein Ergebnis: Strukturierte Raster, mit denen du die ESG-Integration in Risikoinventur und Kapitalsteuerung überwachst.

Modul 4 · AMLR, AMLD6 & AMLA: Geldwäscheprävention 2027

Ausgangslage: Die neue EU-Geldwäscheverordnung, VO (EU) 2024/1624 (AMLR), gilt ab dem 10. Juli 2027 unmittelbar. Für das Aufsichtsorgan bedeutet dies: Die AMLR-Transition des Instituts gehört auf die Tagesordnung – von der Risikoanalyse über KYC und laufende Überwachung bis zum Sanktionsscreening. Wer die Vorbereitung nicht nachweisbar begleitet, trägt das Überwachungsrisiko mit.

Das erarbeitest du im Seminar:

    AMLR-Gap-Analyse überwachen: Welche Anpassungen im GwG-Rahmenwerk anstehen und anhand welcher Meilensteine der Aufsichtsrat den Fortschritt nachhält.

    AML/CFT-Governance: Berichtswesen des Geldwäschebeauftragten an das Aufsichtsorgan, Eskalationswege und die Einbindung von Risiken gezielter Finanzsanktionen und ihrer Umgehung.

    AMLA-Readiness: Künftige technische Standards und Leitlinien frühzeitig im Management-Reporting und in der Befassung des Gremiums verankern.

Tool: AMLR-Dashboard für das Aufsichtsorgan mit Maßnahmen, Fristen und Eskalationen.

Dein Ergebnis: Ein Überwachungsfahrplan für die AMLR-Transition mit dokumentierter Befassung bis zum Geltungsbeginn 2027.


In deinem Seminar enthalten:

Die S+P Update Tool Box:

Werkzeuge statt Textwüsten: Du erhältst sofort einsetzbare Prüffragenkataloge, Raster und Dashboards für deine Gremienarbeit – kein Foliensatz zum Nacharbeiten, sondern Arbeitsmittel, die du in deiner nächsten Aufsichtsratssitzung einsetzen kannst.

MaRisk-Fragenkatalog: Prüffragen für die nächste Aufsichtsratssitzung, gegliedert nach IKS, Auslagerungen und Risikokultur – abgestimmt auf die aktuellen BaFin-Prüfungsschwerpunkte und die 9. MaRisk-Novelle. Damit forderst du die richtigen Berichte ein und dokumentierst dein Nachhaken protokollfest.

DORA- & KI-Prüffragenkatalog: Fragenraster für Risiko- und Prüfungsausschuss zu IKT-Risikomanagementrahmen, Informationsregister nach Art. 28 Abs. 3 DORA, Vorfallsmeldungen nach Art. 19 sowie zum KI-Inventar des Instituts – einschließlich Einstufung nach Anhang III KI-VO, Betreiberpflichten und Grundrechte-Folgenabschätzung.

ESG-Integrationsraster: Wesentlichkeitsbewertung, Datenlücken- und Proxy-Raster sowie Prüffragen zum prudenziellen Übergangsplan nach Art. 87a CRD VI – die Erläuterungen, die sich das Gremium zu Risikoinventur und ICAAP geben lässt, ohne ins operative Geschäft einzugreifen.

AMLR-Dashboard für das Aufsichtsorgan: Maßnahmen, Fristen und Eskalationen der AMLR-Transition auf einen Blick – als Vorlage für die wiederkehrende Befassung des Gremiums bis zum Geltungsbeginn am 10. Juli 2027, inklusive Berichtswesen des Geldwäschebeauftragten an das Aufsichtsorgan.

Fortbildungsnachweis mit IKT- und KI-Themenmapping: Dokumentation deiner 6,0 Zeitstunden – aufbereitet für deine Fit-&-Proper-Akte und die Nachweise nach Art. 5 Abs. 4 DORA und Art. 4 KI-VO.

Vorträge als PDF: Das vollständige Regulatory Update mit allen zentralen Rechtsgrundlagen, Aufsichtsschwerpunkten und Fundstellen – als kompaktes Nachschlagewerk für deine Gremienarbeit.

Ihr Referent

Achim Schulz

Geschäftsführer der S+P Unternehmerforum & der S+P Compliance

Achim Schulz ist selbst als Compliance Officer und Single Officer für Banken, Wertpapierinstitute und weitere BaFin-regulierte Institute bestellt. Über S+P Compliance verantwortet er als Auslagerungsdienstleister die ausgelagerte Geldwäsche-Beauftragten-Funktion in der Praxis – genau dieses Praxis- und Prüfungswissen fließt direkt in den Lehrgang ein.

LinkedIn-Profil → · Redaktion & Experten →
Ort S+P Seminare Datum
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Erhalte dein digitales S+P Badge & Zertifikat


Das Digitale Karriere-Zertifikat, auch bekannt als Digital Badge, ist eine moderne Form der Zertifizierung, die dir digital verliehen wird.

Mit diesem Badge kannst du einfach und effektiv in digitalen Netzwerken, auf deinem LinkedIn-Profil oder in deinem Lebenslauf zeigen, dass du proaktiv an deiner beruflichen Entwicklung arbeitest.

FAQ – Regulatory Update für Aufsichtsräte (A18)
Für wen ist das Update-Seminar A18 geeignet?

Das Update-Seminar richtet sich an amtierende Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsmitglieder in BaFin-regulierten Instituten, die ihre Sachkunde aktuell halten und rechtssicher dokumentieren müssen, an Absolventen des Zertifikats-Lehrgangs Z18, die ihren jährlichen Fortbildungszyklus fortsetzen, sowie an Mitglieder von Risiko- und Prüfungsausschüssen, die regulatorische Neuerungen in konkrete Prüffragen für ihre Gremienarbeit übersetzen wollen.

Worin unterscheidet sich A18 vom Zertifikats-Lehrgang Z18?

A18 ist der zweite Lehrgangstag des Z18 als eigenständiges 1-Tages-Seminar: das komplette Regulatory Update ohne den Onboarding-Tag. Neu berufene Mandatsträger buchen den vollständigen Lehrgang Z18 mit Onboarding-Tag und Mandats-Dossier; amtierende Aufsichtsräte mit Update-Bedarf buchen das 1-Tages-Seminar A18. Beide Gruppen lernen am Update-Tag gemeinsam.

Welche regulatorischen Themen werden behandelt?

Das Update umfasst vier Module: Modul 1 behandelt das Regulatory Update und Governance nach MaRisk – aktuelle BaFin-Prüfungsschwerpunkte, die 9. MaRisk-Novelle und die wirksame Überwachung der Kontrollfunktionen. Modul 2 behandelt IT-Resilienz und KI-Governance – DORA mit Art. 5 und dem Informationsregister nach Art. 28 Abs. 3 sowie die KI-Verordnung mit Hochrisiko-KI bei der Kreditwürdigkeitsprüfung und KI-Kompetenz nach Art. 4. Modul 3 behandelt ESG in der Aufsichtspraxis und Kapitalsteuerung – Art. 449a CRR, EBA/GL/2025/01 und den Übergangsplan nach Art. 87a CRD VI. Modul 4 behandelt AMLR, AMLD6 und AMLA – die Geldwäscheprävention 2027 mit Geltungsbeginn der AMLR am 10. Juli 2027.

Erhalte ich einen Fortbildungsnachweis?

Ja. Du erhältst ein Zertifikat über 6,0 Zeitstunden – anerkannt als Netto-Zeitnachweis gemäß § 15 FAO für Fachanwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Der Fortbildungsnachweis enthält ein IKT- und KI-Themenmapping und unterstützt damit die Dokumentation nach Art. 5 Abs. 4 DORA und Art. 4 KI-VO sowie deine Fit-&-Proper-Akte. Die aufsichtsrechtliche Eignungsbeurteilung erfolgt im Einzelfall durch die zuständige Aufsicht.

Ist eine zusätzliche Zertifizierung möglich?

Ja. Optional legst du die S+P Certified Prüfung ab – eine flexible Online-Multiple-Choice-Prüfung von 45 Minuten. Du erhältst ein markenrechtlich geschütztes Zertifikat und ein Digital Badge für LinkedIn und Lebenslauf. Der zusätzliche Sachkundenachweis stärkt deine Dokumentation gegenüber BaFin, Wirtschaftsprüfern und Anteilseignern.

Was ist im Update-Seminar enthalten?

Im Seminar enthalten ist das S+P Update-Toolkit: der MaRisk-Fragenkatalog für die nächste Aufsichtsratssitzung, der DORA- und KI-Prüffragenkatalog für Risiko- und Prüfungsausschuss, das ESG-Integrationsraster mit Wesentlichkeitsbewertung sowie das AMLR-Dashboard für das Aufsichtsorgan mit Maßnahmen, Fristen und Eskalationen bis zum Geltungsbeginn am 10. Juli 2027. Dazu erhältst du alle Vorträge als PDF-Nachschlagewerk und den Fortbildungsnachweis mit IKT- und KI-Themenmapping.

Wie oft sollte ich das Update besuchen?

Wir empfehlen einen jährlichen Rhythmus. Die Sachkunde von Aufsichtsratsmitgliedern muss laufend aktuell gehalten werden; Institute müssen nach § 25d Abs. 4 KWG angemessene Ressourcen für die Fortbildung ihrer Organmitglieder bereitstellen, und Art. 5 Abs. 4 DORA verlangt aktuelle IKT-Kenntnisse im Leitungsorgan. Mit dem jährlichen Update dokumentierst du deine fortlaufende Fortbildung lückenlos in deiner Fit-&-Proper-Akte – die Termine sind mit Tag 2 des Zertifikats-Lehrgangs Z18 synchronisiert.

Wie und wo findet das Seminar statt?

Das Update-Seminar findet online statt, von 09.15 bis 17.00 Uhr, gemeinsam mit Tag 2 des Zertifikats-Lehrgangs Z18. Du benötigst lediglich einen Rechner mit Internetzugang. Die Teilnahmegebühr beträgt 930 € zzgl. gesetzl. MwSt. und umfasst das S+P Update-Toolkit, das Zertifikat sowie Networking- und Feedback-Runden nach jeder Lerneinheit.

Neu im Mandat? Zum vollständigen Zertifikats-Lehrgang mit Onboarding-Tag und Mandats-Dossier:
Z18 · Zertifikats-Lehrgang Aufsichtsrat Banken und Finanzinstitute (2 Tage) →

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Die Evolution des CEO

Die Evolution des CEO: Gestern, Heute und Morgen

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Die Rolle des Chief Executive Officer (CEO) hat sich im Laufe der Zeit erheblich gewandelt. Von den frühen Tagen des industriellen Zeitalters bis zum heutigen digitalen Zeitalter hat sich die Natur dieser Schlüsselposition stetig entwickelt.

In diesem Blog untersuchen wir, wie sich die Rolle des CEOs im Laufe der Zeit verändert hat, wie sie sich heute darstellt und was die Zukunft für angehende CEOs bereithalten könnte.

Welche Rolle spielt das Controlling im Unternehmen?

Die Vergangenheit: Traditionelle CEO-Rollen

In der Vergangenheit waren CEOs in erster Linie für die finanzielle Gesundheit des Unternehmens verantwortlich. Ihre Hauptaufgaben waren die Steigerung des Umsatzes, die Gewinnmaximierung und die Zufriedenstellung der Aktionäre. Die Führungskultur war oft top-down, mit wenig Einbeziehung von Mitarbeitern auf niedrigeren Ebenen.


Die Gegenwart: Moderne CEO-Herausforderungen

Heute hat sich das Bild gewandelt. Moderne CEOs stehen vor einer Vielzahl von neuen Herausforderungen:

Digitalisierung: Anpassung an die sich ständig verändernde Technologielandschaft.


Globalisierung: Management von global verteilten Teams und internationalen Märkten.


Nachhaltigkeit: Integration von ökologischer und sozialer Verantwortung in die Unternehmensstrategie.


Diversität und Inklusion: Schaffung einer inklusiven Arbeitskultur und Förderung von Diversität.


Diese Entwicklungen erfordern von CEOs nicht nur Geschäftssinn, sondern auch ein tiefes Verständnis für Technologie, kulturelle Empathie und ethische Führung.


Die Zukunft: Vorbereitung auf die CEO-Rolle von morgen

Für angehende CEOs ist es wichtig, sich auf eine Landschaft vorzubereiten, die sich weiterhin rasant verändert:

Technologische Kompetenz: Verständnis und Nutzung neuer Technologien wird unerlässlich sein.
Flexibilität und Lernbereitschaft: Die Fähigkeit, sich schnell an veränderte Bedingungen anzupassen und ständig dazuzulernen.


Emotionale Intelligenz: Fähigkeiten in Bezug auf Menschenführung und interpersonelle Beziehungen werden immer wichtiger.


Globales Denken: Verständnis für globale Märkte und Kulturen.


Nachhaltiges und ethisches Handeln: Stärkerer Fokus auf langfristige, nachhaltige Strategien und ethische Geschäftspraktiken.


Fazit

Die Rolle des CEO ist dynamisch und wird es immer bleiben. Sie passt sich den Bedürfnissen der Zeit an und reflektiert die Veränderungen in Wirtschaft, Technologie und Gesellschaft. Für angehende CEOs ist es entscheidend, diese Entwicklungen zu verstehen und sich darauf vorzubereiten, um in der Zukunft erfolgreich zu sein.



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Kulturelles Kapital

Kulturelles Kapital: Die sechs Formen und ihre Bedeutung

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Kulturelles Kapital, ein Konzept, das ursprünglich von dem französischen Soziologen Pierre Bourdieu geprägt wurde, bezieht sich auf die nicht-finanziellen sozialen Vermögenswerte, die einer Person helfen, in der Gesellschaft voranzukommen. Dieses Kapital umfasst eine Vielzahl von Wissensformen, Kompetenzen, Bildung und Vorteilen, die eine Person in einer sozialen Umgebung nutzen kann. Interessanterweise hat sich das Verständnis von kulturellem Kapital weiterentwickelt, um verschiedene Formen zu umfassen, die in der modernen Gesellschaft relevant sind.

Hier betrachten wir die sechs Formen des kulturellen Kapitals: aspirational, linguistisch, familial, sozial, navigational und resistenzbezogen.

Welche Rolle spielt das Controlling im Unternehmen?

1. Aspirationales Kapital

Aspirationales Kapital bezieht sich auf die Fähigkeit, Hoffnungen und Träume für die Zukunft zu hegen, trotz möglicher Hindernisse und Begrenzungen. Es ist die Fähigkeit, sich über die unmittelbare Umgebung hinauszusehen und auf etwas Größeres hinzuarbeiten. Dies kann insbesondere in Gemeinschaften, die mit sozioökonomischen Herausforderungen konfrontiert sind, von entscheidender Bedeutung sein, da es den Einzelnen ermöglicht, über ihre aktuellen Umstände hinauszudenken und zu planen.


2. Linguistisches Kapital

Linguistisches Kapital bezieht sich auf die Sprachfähigkeiten, die jemand besitzt. Dies umfasst nicht nur die Beherrschung der Muttersprache, sondern auch die Fähigkeit, in verschiedenen sprachlichen Kontexten zu kommunizieren und sich anzupassen. In einer immer globaler werdenden Welt ist die Fähigkeit, mehrere Sprachen zu sprechen oder verschiedene Dialekte zu verstehen, ein unschätzbarer Vorteil.


3. Familiales Kapital

Familiales Kapital bezeichnet die Ressourcen, die aus familiären Bindungen und Beziehungen stammen. Dies schließt emotionale Unterstützung, Erziehung und Zugang zu Netzwerken ein, die durch Familienbeziehungen aufgebaut wurden. Familien, die ein starkes Unterstützungsnetzwerk bieten, können eine entscheidende Rolle bei der sozialen und beruflichen Entwicklung ihrer Mitglieder spielen.


4. Soziales Kapital

Soziales Kapital bezieht sich auf die Ressourcen, die aus sozialen Netzwerken und Beziehungen entstehen. Dies kann den Zugang zu Informationen, Unterstützung und Möglichkeiten umfassen, die durch Freunde, Kollegen und andere Kontakte verfügbar sind. Ein starkes soziales Netzwerk kann Türen öffnen und Wege zu neuen Chancen erleichtern.


5. Navigationskapital

Navigationskapital umfasst die Fähigkeiten und das Wissen, das erforderlich ist, um durch soziale Strukturen zu navigieren. Dies ist besonders wichtig in Systemen, die durch Ungleichheit geprägt sind. Personen mit hohem Navigationskapital können Hindernisse umgehen und sich in komplexen sozialen Umgebungen zurechtfinden.


6. Widerstandskapital

Widerstandskapital bezieht sich auf die Fähigkeit, den Herausforderungen des Lebens, insbesondere denjenigen, die mit sozialer Ungleichheit und Diskriminierung verbunden sind, zu begegnen und diese zu überwinden. Dieses Kapital ist besonders wichtig für Minderheitengruppen, da es dazu beiträgt, gegen Strukturen anzukämpfen, die Ungleichheit und Ausgrenzung fördern.


Schlussfolgerung

Die sechs Formen des kulturellen Kapitals bieten ein umfassendes Bild davon, wie Individuen ihre sozialen und kulturellen Ressourcen nutzen können, um in der heutigen Gesellschaft erfolgreich zu sein. Während jede Form ihren eigenen einzigartigen Wert hat, ist es oft die Kombination dieser Kapitalformen, die den Einzelnen die beste Chance bietet, ihre Ziele zu erreichen und erfolgreich zu sein.

In einer immer komplexer werdenden Welt ist das Verständnis und die Entwicklung dieser verschiedenen Formen von Kapital für jeden von uns von entscheidender Bedeutung.



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Der Einfluss neuer EU-Richtlinien auf PEPs und die Finanzindustrie

Der Einfluss neuer EU-Richtlinien auf PEPs und die Finanzindustrie

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Die Europäische Union hat in den letzten Monaten wichtige Schritte unternommen, um die Identifizierung und das Management von Politisch Exponierten Personen (PEPs) sowie die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu stärken. Diese Entwicklungen haben wesentliche Auswirkungen auf die Finanzindustrie und auf Institutionen, die mit hochrangigen öffentlichen Ämtern und internationalen Organisationen interagieren.

Welche Rolle spielt das Controlling im Unternehmen?

Neue PEP-Liste der EU

Am 10. November 2023 veröffentlichte die Europäische Kommission eine aktualisierte Liste von wichtigen öffentlichen Ämtern [PDF] auf nationaler Ebene, internationaler Ebene und innerhalb der Organe und Einrichtungen der EU. Diese Liste, publiziert im Amtsblatt der EU, basiert auf Artikel 20a Abs. 3 der Richtlinie (EU) 2015/849 in der Fassung der Änderungsrichtlinie (EU) 2018/843. Sie definiert konkret, welche Ämter als politisch exponiert gelten, eine wesentliche Information für Finanzinstitute und andere Institutionen, die im Rahmen des § 1 Abs. 12 S. 2 Nr. 2 GwG PEPs identifizieren und überwachen müssen.

Bereits am 31. Oktober 2023 hatte die EU-Kommission einen Beschluss über die spezifischen Funktionen veröffentlicht, die auf Ebene der Organe und Einrichtungen der Union als wichtige öffentliche Ämter eingestuft werden. Diese Klarstellung hilft Institutionen, ihre Compliance-Verfahren effektiver zu gestalten.


EBA und die Regulierung von Geld- und Krypto-Transfers

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) spielt eine zentrale Rolle in der Gestaltung der regulatorischen Landschaft. Am 24. November 2023 initiierte sie eine öffentliche Konsultation zu neuen Leitlinien, die darauf abzielen, den Missbrauch von Geldtransfers und bestimmten Krypto-Vermögenswerten für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verhindern.

Diese Leitlinien sind eine Revision der Gemeinsamen Leitlinien der ESA gemäß Artikel 25 der Verordnung (EU) 2015/847 (GTVO) und enthalten wichtige Neuerungen. Sie legen fest, welche Schritte Zahlungsdienstleister (PSPs), zwischengeschaltete PSPs (IPSPs), Anbieter von Krypto-Vermögenswerten (CASPs) und zwischengeschaltete CASPs (ICASPs) unternehmen sollten, um unvollständige oder fehlende Informationen bei Geld- oder Krypto-Transfers zu identifizieren.

Die Leitlinien beschreiben auch die erforderlichen Verfahren, die diese Anbieter einrichten sollten, um Transfers zu verwalten, bei denen kritische Informationen fehlen. Für Kreditinstitute und konventionelle Geldtransfers bringen diese Änderungen ebenfalls relevante Anpassungen mit sich.


Zukünftige Entwicklungen und Beteiligungsmöglichkeiten

Interessant ist auch die Ankündigung einer virtuellen öffentlichen Anhörung durch die EBA am 17. Januar 2024. Diese Veranstaltung bietet Stakeholdern die Gelegenheit, ihre Ansichten zum Konsultationspapier zu äußern und Teil des Diskussionsprozesses zu sein. Die Registrierung für die Anhörung ist bis zum 3. Januar 2024 möglich.


Fazit

Die jüngsten Entwicklungen in der EU-Gesetzgebung und die Aktivitäten der EBA zeigen, dass die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung weiterhin hohe Priorität genießt. Die aktualisierten PEP-Listen und die neuen Leitlinien zur Überwachung von Geld- und Krypto-Transfers sind wichtige Schritte, um die Integrität des Finanzsystems zu stärken und Risiken effektiver zu managen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Richtlinien in der Praxis auswirken und wie sie die globale Finanzlandschaft prägen werden.



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