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WpI MaRisk 2025 & ILAAP – Was mittlere Wertpapierinstitute jetzt umsetzen müssen

WpI MaRisk 2025 mit ILAAP-Anforderungen – Das müssen mittlere Wertpapierinstitute jetzt tun

1. Warum das Thema jetzt wichtig ist

Mit der Veröffentlichung der WpI MaRisk 2025 und den SREP-Leitlinien der EBA/ESMA (EBA/GL/2022/09, ESMA35-42-1470) rückt die Liquiditätssteuerung stärker in den Fokus der Aufsicht.
Die Bundesbank verschickt aktuell Fragebögen zur Liquiditätssteuerung an alle Wertpapierinstitute – mit Abgabefrist 12. August 2025.

Das Ziel: Einheitliche Verfahren zur Bewertung von Liquiditätsrisiken und zur Sicherstellung einer jederzeit ausreichenden Liquidität – abgestuft nach Größe, Art und Risikoprofil Deines Instituts.

Das Proportionalitätsprinzip spielt eine zentrale Rolle:

  • Kleine Wertpapierinstitute benötigen keinen formalen ILAAP.

  • Mittlere Wertpapierinstitute müssen einen vollständigen Internal Liquidity Adequacy Assessment Process (ILAAP) einrichten.

WpI MaRisk 2025 & ILAAP
WpI MaRisk 2025 & ILAAP – Überblick für mittlere vs. kleine WpI
Thema Kleine WpI – Kernpflicht Mittlere WpI – Kernpflicht Nachweis / Prüfbezug
ILAAP Kein formaler ILAAP erforderlich Formaler, dokumentierter ILAAP Pflicht ILAAP-Handbuch, Governance-Doku; BTR 3, AT 4; §39(1) WpIG, §45(1) Nr.4 WpIG, §47(2) WpIG; SREP (EBA/GL/2022/09)
Liquiditätsplanung Einfache Szenarien; Übersichten bei Bedarf Mehrstufige Planung kurz-/mittel-/langfristig Planungsmodell, Annahmen-Log; Managementfreigaben; BTR 3
Stresstests Mind. 1 adverses Szenario/Jahr Regelmäßig (mind. quartalsweise) & anlassbezogen Stresstestberichte, Maßnahmenpläne; SREP-Fragenkatalog
Liquiditätspuffer Angemessen, risikoorientiert Definierte Pufferstrategie und Monitoring Puffer-Policy, Limits, KPIs (z. B. Survival Period)
Notfallpläne Nicht zwingend schriftlich Schriftlich fixiert und regelmäßig getestet Notfall-/Funding-Plan, Testprotokolle; BTR 3
Reporting Schlank, qualitative Einschätzung Umfassend, quantitativ, SREP-fähig Management-Reports, Board-Memos; SREP-Leitlinien
Dokumentation & Governance Übersichtlich, risikoorientiert Vollständig, revisionssicher, kennzahlenbasiert Dokumentenlenkung, Revisionsspur; AT 4
Bundesbank-Fragebogen Frist beachten; nach gelebten Prozessen ausfüllen Frist beachten; detailliert & konsistent ausfüllen NExt-Portal Upload bis 12.08.2025; Dateiname beibehalten; Szenarien/Prozesse konsistent
Häufige Fehler Kein dokumentiertes adverses Szenario; unklare Zuständigkeiten ILAAP nur „auf dem Papier“; fehlende Anlass-Stresstests; Notfallplan ohne Test Abstellmaßnahmen & Verantwortlichkeiten im Maßnahmenplan festhalten
Fahrplan Proportional umsetzen, Prozesse schlank dokumentieren ILAAP etablieren, Tests/Reporting rhythmisieren Klassifizierung prüfen; Lücken schließen; Auditfähigkeit sicherstellen

2. Was ist der ILAAP – und warum betrifft er nur mittlere WpI?

Der ILAAP ist der interne Prozess zur Beurteilung der Angemessenheit der Liquidität.
Er umfasst Strategien, Verfahren und Methoden, um sicherzustellen, dass Dein Institut jederzeit zahlungsfähig ist – auch in Stresssituationen.

Die WpI MaRisk nennen den Begriff „ILAAP“ nicht explizit. Dennoch enthalten sie in BTR 3 (Liquiditätsrisiko) und AT 4 (Risikomanagement) Anforderungen, die den ILAAP-Zielen entsprechen.

Die gesetzliche Basis:

  • § 39 Abs. 1 Satz 3 WpIG: Deine Mittel müssen so angelegt sein, dass jederzeit Zahlungsbereitschaft gewährleistet ist.

  • § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 WpIG: Liquiditätsrisiken müssen angemessen gesteuert werden.

  • § 47 Abs. 2 WpIG: Aufsichtliche Bewertung der Liquidität im Rahmen des SREP.

Das heißt konkret:

  • Mittlere WpI: formaler, dokumentierter ILAAP ist Pflicht.

  • Kleine WpI: vereinfachte Liquiditätssteuerung reicht – solange sie aufsichtsfest ist.

ILAAP nach WpI MaRisk 2025: Anforderungen für mittlere WpI

ILAAP – Aufsichtsabfragen & Erwartungen für mittlere WpI
Bereich Was die Aufsicht abfragt (Fragebogen) Erwartung für mittlere WpI (ILAAP)
Geschäftsmodell OTC-Aktivitäten? Clearing über Clearing-Mitglieder? Treuhandkonten für Kunden? Beschreibung der Märkte/Handelsplätze, Clearing-Setup und Treuhandkonten inkl. Liquiditätsimplikationen im ILAAP-Handbuch.
Liquiditätsrisikoinventar Welche Liquiditätsrisiken werden berücksichtigt? (z. B. Funding-, Markt-, Refinanzierungs-, Intraday-Risiko) – Tabelle mit Risikotyp, Betrag, Limit, Berechnungsmethode. Vollständiges Risikoinventar mit Limitrahmen, Methoden (Formeln/Parameter) und regelmäßiger Limitüberwachung/Reporting.
Währungsliquidität Relevanz von FX-Liquiditätsrisiken; welche Währungen sind materiell? Materialitätskriterien, Währungslimits, Stress-Betrachtung je Hauptwährung, Konsolidierung ins Gesamtbild.
Intraday-Risiko (Berücksichtigung) Wird Intraday-Liquiditätsrisiko (Abweichungen der Tagesliquidität) berücksichtigt? Formale Verankerung im ILAAP, tägliches Monitoring und Schwellen/Alarme.
Intraday-Kennzahl Gibt es eine interne Kennzahl? Wie oft wird sie berechnet? Definierte KPI (z. B. Intraday-Gap/Net Cash at Risk) mit min. täglicher Berechnung und Management-Review.
Liquiditätsressourcen Qualität/Bestand der liquiden Mittel; Monetarisierbarkeit (Zeit bis Liquidität). Eligibility-Kriterien, Haircuts, Standorte/Bindungen; klare Prozesse zur raschen Liquidisierung.
Stressphasen – Monetarisierung Wie viel kann in Stressphasen monetarisiert werden über Zeitfenster: 1 Tag, 2 Tage, 1 Woche, > 1 Woche? Quantifizierte Stresstest-Ergebnisse je Bucket (inkl. Annahmen/Haircuts), Maßnahmenpläne bei Shortfall.
Intraday unter Stress Werden Intraday-Verfügbarkeiten auch unter adversen/Stress-Bedingungen betrachtet? Szenarien (advers/stress) mit Intraday-Prognosen; Tests gegen Abfluss-Spitzen und Cut-off-Risiken.
Liquiditätsplanung Existiert eine Planung? Wie weit reicht der Horizont? Rollierende Planung kurz/ mittel/ langfristig (z. B. tages-/wochen-/monatsbasiert) mit dokumentierten Annahmen.
Organisation Welche Organisationseinheiten verantworten die Liquiditätsplanung? Geklärte Verantwortlichkeiten (1st/2nd Line), Eskalationswege und Management-Einbindung.
Prognose – Risiken Prognose der Liquiditätsrisiken (t0/t1 etc.) nach Risikotypen. Forecast-Tabellen mit Summen/Trends je Risikotyp; Abgleich mit Limits und Stress-Ergebnissen.
Prognose – Ressourcen Prognose der Liquiditätsressourcen/Komponenten (t0/t1 etc.). Ressourcen-Forecast (Bestandteile, Beträge, Monetarisierungsfähigkeit) inkl. Gap-Analyse.

3. Unterschiede zwischen kleinen und mittleren Wertpapierinstituten

WpI MaRisk & ILAAP – Unterschiede zwischen kleinen und mittleren WpI
Thema Kleine WpI Mittlere WpI
ILAAP Nicht erforderlich Pflicht
Liquiditätsplanung Einfache Szenarien, Liquiditätsübersichten bei Bedarf Vollständige Planung kurz-, mittel- und langfristig
Stresstests Adverses Szenario einmal jährlich Regelmäßige & anlassbezogene Stresstests
Notfallpläne Nicht zwingend schriftlich Schriftlich fixiert & getestet
Berichterstattung Schlank, qualitative Einschätzung Umfassend, quantitativ, SREP-fähig
Dokumentation Übersichtlich, risikoorientiert Vollständig, revisionssicher, kennzahlenbasiert

4. Anforderungen für kleine Wertpapierinstitute

Auch ohne ILAAP musst Du aufsichtliche Mindestanforderungen erfüllen:

  • Entwicklung konservativer Szenarien für die Liquiditätssteuerung

  • Überprüfung der Zahlungsfähigkeit auch in Stresssituationen (BTR 3)

  • Falls notwendig: Liquiditätsübersichten erstellen

  • Dokumentation in schlanker, aber klarer Form

Best Practice für kleine WpI:

  • Jährliche Risikoanalyse mit adversen Szenarien

  • Frühwarnindikatoren wie Einlagenabzug oder Kreditlinienausfall

  • Verantwortlichkeiten klar festlegen

  • Übersichtliche Liquiditätsmatrix

5. Anforderungen für mittlere Wertpapierinstitute

Für Dich als mittleres WpI gelten erhöhte Anforderungen:

  • Formaler ILAAP mit klar definierten Prozessen

  • Detaillierte Liquiditätsplanung auf verschiedenen Zeithorizonten

  • Regelmäßige Stresstests (mind. quartalsweise)

  • Analyse der Refinanzierungsquellen

  • Strategie für Liquiditätspuffer

  • Notfallpläne mit Testläufen

  • Vollständige Dokumentation & Reporting für die Aufsicht

Best Practice für mittlere WpI:

  • ILAAP-Handbuch erstellen

  • Management aktiv einbinden

  • Stresstests regelmäßig aktualisieren

  • Kennzahlen laufend überwachen (Liquidity Coverage, Survival Period)

6. Die Rolle der SREP-Leitlinien

Die SREP-Leitlinien der EBA/ESMA definieren den Rahmen, wie die Aufsicht Deine Liquiditätssteuerung prüft.

Prüfungsschwerpunkte:

  • Angemessenheit der Liquiditätsressourcen

  • Wirksamkeit der Steuerungsprozesse

  • Fähigkeit, auch unter Stress zahlungsfähig zu bleiben

Für mittlere WpI ist der ILAAP ein zentrales Prüfungsobjekt.
Für kleine WpI gilt: Auch ohne ILAAP kann die Aufsicht Detailtiefe einfordern, wenn Dein Risikoprofil dies erfordert.

7. Der aktuelle Bundesbank-Fragebogen

Die Bundesbank setzt die neuen SREP-Vorgaben um und hat allen WpI einen individualisierten Excel-Fragebogen zugesandt.

Ablauf:

  1. Abruf des Templates im NExt-Portal („Aufsichtliche Umfragen“)

  2. Vollständige Ausfüllung nach aktuell gelebten Prozessen

  3. Upload im NExt-Portal (nicht über Dialogfunktion)

  4. Dateiname unverändert lassen, Versionsnummer nur bei Korrekturen anpassen

Inhalt des Fragebogens:

  • Liquiditätsrisikoprozesse

  • Szenariobetrachtungen / Stresstests

  • Liquiditätspuffer

  • Notfallmaßnahmen

Wichtig: Fehlende oder unvollständige Antworten können zu aufsichtlichen Maßnahmen führen.

8. Umsetzungsschritte für kleine WpI

  1. Liquiditätsstrategie festlegen

  2. Adverses Szenario entwickeln (z. B. Einlagenabzug, Kreditlinienausfall)

  3. Einfache Frühwarnindikatoren implementieren

  4. Dokumentation im Liquiditätskonzept festhalten

9. Umsetzungsschritte für mittlere WpI

  1. ILAAP-Handbuch erstellen

  2. Mehrstufige Liquiditätsplanung einführen

  3. Stresstests regelmäßig und anlassbezogen durchführen

  4. Notfallpläne entwickeln und testen

  5. Regelmäßiges Management-Reporting etablieren

10. Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest

  • Kleine WpI:

    • Kein dokumentiertes adverses Szenario

    • Fehlende Verantwortlichkeiten

  • Mittlere WpI:

    • ILAAP nur formal, nicht gelebte Prozesse

    • Keine anlassbezogenen Stresstests

    • Notfallpläne ohne Testlauf

11. Fazit – Dein Fahrplan

  • Jetzt prüfen, ob Du kleines oder mittleres WpI bist

  • Anforderungen der WpI MaRisk 2025 proportional umsetzen

  • Prozesse aufsichtsfest dokumentieren
  • Liquiditätssteuerung proaktiv weiterentwickeln


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📚 WpI MaRisk 2025 – Ressourcen & Praxisleitfäden

🔹 AT-Module – Allgemeiner Teil

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Delegation

Delegation – S+P Seminar mit Förderung  – Seminar-Nr. E13  
  • Ziele sicher erreichen und Mitarbeiter im Prüfungsteam erfolgreich einbinden.
  • Wie führe ich verbindliche Zielvereinbarungsgespräche im Revisionsteam?
  • Oft fehlt die nötige Zeit für optimale Führung.
  • Wie können Freiräume im Führungsalltag als Interner Revisor geschaffen werden?
  • Wie besiegen Sie Zeitfresser schnell und effektiv?
  • Gesprächs- und Kommunikationstechniken für erfolgreiche Führung in der Internen Revision
  Delegation Die Teilnehmer haben auch folgende Seminare besucht:

Zielgruppe – Delegation

  • Geschäftsführer, Inhaber, Vorstände, Prokuristen und Bevollmächtigte sowie Interne Revision.
  • Führungskräfte, Abteilungsleiter, Teamleiter, Personalleiter sowie Vertriebsleiter, Produktionsleiter und kaufmännische Leiter, Leiter Interne Revision und Revisoren.
 

Ihr Nutzen – Delegation

  • 4 Schritte zum erfolgreichen Zielvereinbarungsgespräch im Prüfungsteam
  • Richtig delegieren, Zeit gewinnen und Prioritäten setzen
  • Schluss mit Low-Performance
  • Prioritäten in der Internen Revision geschickt setzen
  • Handlungsanleitung zu konkreten Fällen
.

Ihr Vorsprung – Delegation

Alle Teilnehmer erhalten folgende S+P Produkte: + Führungstool: Zielvereinbarungsgespräche effektiv führen + Führungstool: Die ABC-Analyse –Prioritäten richtig setzen + Führungstool: Richtig Delegieren-testen Sie Ihre Delegationsstärke! + S+P Checkliste: Identifizieren Sie Ihre Zeitdiebe und Zeitfresser + S+P-Test: Mitarbeiterführung .  

4 Schritte zum erfolgreichen Zielvereinbarungsgespräch

> Mitarbeiter mit Zielen führen und Ziele SMART formulieren > Kommunikationstechniken im Zielvereinbarungsgespräch > „Typenfrage“ – Aufgaben an die richtigen Teammitglieder delegieren > Erfolgreiches Feedback – Konstruktive Rückmeldung für die Mitarbeiter > Was tun wenn der Mitarbeiter die Meilensteine nicht erreicht? > Rechtliche Fehler bei der Vereinbarung von Zielen vermeiden   Alle Teilnehmer erhalten folgende S+P Produkte: + S+P Führungstool: Erfolgreicher Zielsetzungsprozess + S+P Führungstool: Zielvereinbarungsgespräche effektiv führen + S+P Leitfaden: Musterziele für verschiedene Leistungsbereiche  + S+P Test: Feedback-Fähigkeit  

Richtig delegieren, Zeit gewinnen und Prioritäten setzen

> Arbeitsabläufe konsequent planen, gliedern und bewältigen > Welche Aufgaben sind wirklich wichtig? > Zeitdiebe erkennen und erfolgreich verhindern > Delegation als Führungsinstrument: Mehr führen – weniger durchführen > Richtig delegieren – Rückdelegation verhindern   Alle Teilnehmer erhalten folgende S+P Produkte + S+P Führungstool: Die ABC-Analyse – Prioritäten richtig setzen + S+P Checkliste: Identifizieren Sie Ihre Zeitdiebe und Zeitfresser + S+P-Test: Wie gut ist Ihr Zeitmanagement? Wie gut delegieren Sie? + S+P Leitfaden: Richtig delegieren – Rückdelegation vermeiden.  

Schluss mit Low-Performance – Delegation

> Führungsaufgaben im Coaching-Prozess: Best-Leistungen dauerhaft absichern > Identifizierung von Defiziten: Jahresgespräch, Leistungsbeurteilung & Co. > Lösungsorientierter Umgang mit Low Performance > „Ansteckung“ und Demotivation der übrigen Teammitglieder durch Low-Performer vermeiden > Kritik- und Feedbackgespräche bei schlechter Leistung: Zielkorridore definieren – Unklarheiten vermeiden > Führungsgespräche mit schwierigen Mitarbeitern > Motivation und hohe Leistungsbereitschaft im Team erreichen   Alle Teilnehmer erhalten folgende S+P Produkte + S+P-Test: Herausfinden der Teamphase + S+P Test: Sind meine Führungskräfte fit für die Führung eines Hochleistungs-Teams? + S+P Test: Mitarbeiterführung + S+P Check: Die Mitarbeiterbeurteilung .

Seminare und Seminarorte – Delegation

Sie finden unser Seminar ,,Teams als Interner Revisor führen“  in Berlin, Hamburg, Hannover, Münster, Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Leipzig, Dresden, Stuttgart, München, London, Wien, Salzburg und Innsbruck. Die nächsten Termine finden Sie unter Seminar Termine. Sie wünschen regelmäßig aktuelle Informationen zu Ihrer persönlichen Weiterbildung in der Praxis. Hier können Sie sich direkt für unseren Newsletter anmelden.  

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Kennzahlen verstehen – Entscheidungen treffen: Controlling für Manager ohne Controlling-Hintergrund

Seminar C07

Controlling kompakt: C-Level Update in KPIs, KRIs und Steuerung

Zielgruppe:

  • Führungskräfte, die ihre Kenntnisse im Controlling erweitern möchten.
  • C-Level Manager aus Nicht-Controlling Bereichen
  • Programm:

  • Strategische und operative Unternehmensplanung: Erlerne, wie du strategische und operative Ziele in konkrete Kennzahlen übersetzt, ESG-Kriterien integrierst und eine klare Unternehmensausrichtung entwickelst. Erfahre, wie du SWOT-Analysen nutzt, um Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen und gezielt zu adressieren.

  • Sichere Entscheidungen treffen mit KPIs und KRIs: Entdecke, wie du präzise Kennzahlen nutzt, um Investitionsentscheidungen zu optimieren. Lerne die relevanten KPIs, KRIs und ESG-Kriterien kennen, die die Zukunftsfähigkeit und digitale Transformation deines Unternehmens messen und unterstützen.

  • Risikomanagement und Frühwarnsysteme im Controlling: Lerne, wie du mithilfe von KPIs, KRIs und ESG-Daten ein effektives Risiko- und Liquiditätsmanagement aufbaust, um die finanzielle Stabilität deines Unternehmens zu sichern und auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet zu sein.

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  • 09.15 bis 17.00

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Die S+P Tool Box:

In deinem Seminar enthalten:

Vorträge als PDF:
Für ein schnelles Nachschlagen und Auffrischen des Seminarinhalts bieten wir kompakte PDF-Dokumente zu den Vorträgen. Diese Unterlagen unterstützen dich dabei, das Erlernte jederzeit zu vertiefen.

Geschäftsplanungs- und Rating-Tool:
Das S+P Toolkit bietet den Teilnehmern einen umfassenden Leitfaden zur Erstellung von Geschäftsplänen und ermöglicht die Simulation eines Bankratings. Dies hilft dir, deine Pläne realistisch zu gestalten und besser vorbereitet in Finanzierungsgespräche zu gehen.

Management-Cockpit mit den wichtigsten Kennzahlen:
Ein praktisches Instrument, das die wichtigsten Kennzahlen deines Unternehmens übersichtlich aufbereitet. Es unterstützt dich dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Performance deines Unternehmens effektiv zu steuern.

Branchenvergleichs-Kennzahlen und Benchmarks für die Steuerung:
Vergleiche deine Performance mit Branchenstandards und Best Practices. Dieses Toolkit hilft dir, durch gezielte Benchmarks effektive Steuerungsmaßnahmen zu entwickeln und deine Unternehmensziele zu erreichen.

Praxisnahes Lernen für deinen Arbeitsalltag:
Erfolgreiche Beispiele und sofort anwendbare Techniken helfen dir, das Gelernte direkt in deinem Arbeitsalltag umzusetzen und die Controlling-Prozesse deines Unternehmens zu verbessern.

S+P Case Studies:

  • Case Study 1: Ein mittelständisches Unternehmen nutzt KPIs und KRIs zur gezielten Optimierung seiner Ertragslage und erreicht innerhalb von zwei Jahren eine Ertragssteigerung von 20%.
  • Case Study 2: Ein Familienunternehmen wendet strukturierte Methoden zur Beurteilung seiner Vermögens- und Finanzlage an und kann so frühzeitig Investitionsmöglichkeiten erkennen und Risiken minimieren.
  • Case Study 3: Ein KMU verwendet gezielt KPIs, um seinen Cash Flow zu überwachen und stellt durch proaktive Maßnahmen sicher, dass es in kritischen Geschäftsjahren immer liquide bleibt.
Programm

Controlling kompakt – Grundlagen für C-Level, Geschäftsführung und Führungskräfte
Das praxisnahe Seminar für fundierte Entscheidungen mit KPIs, KRIs und ESG-Daten

Suchst du ein kompaktes Controlling-Seminar für Geschäftsführer:innen, Bereichsleitungen oder C-Level ohne Finanzhintergrund? Dann bist du hier richtig. Das Seminar „Controlling kompakt“ vermittelt dir praxisnah die wichtigsten Grundlagen, um dein Unternehmen sicher, zukunftsorientiert und risikobewusst zu steuern.

✔️ Lerne, wie du mit KPIs, KRIs und ESG-Kriterien die Performance deines Unternehmens gezielt steuerst.
✔️ Verstehe Bilanz, GuV und Cash Flow – und nutze diese Erkenntnisse für bessere Investitionsentscheidungen.
✔️ Entwickle ein Gespür für Risiken und sichere die finanzielle Stabilität deines Unternehmens langfristig.

Dein Nutzen: Du bekommst genau das Controlling-Wissen, das du als C-Level oder Führungskraft brauchst – kompakt, verständlich und direkt anwendbar.

Strategische und operative Unternehmensplanung

  • Verwandle deine Unternehmensziele in messbare Größen und entwickle eine klare Ausrichtung für dein Unternehmen.

  • Identifiziere Stärken, Schwächen und Fehlentwicklungen durch die Anwendung der Break-Even-Rechnung.

  • Integration von ESG-Kriterien: Verstehe, wie du Environmental, Social, and Governance (ESG) Kriterien in deine Unternehmensplanung integrieren kannst, um nachhaltigen Erfolg sicherzustellen.

Dein Nutzen:
Erhalte praktische Tools und Methoden, um deine Unternehmensziele klar zu definieren und strategisch umzusetzen.

Sichere Entscheidungen treffen: Nutze KPIs und KRIs als Grundlage für fundierte Unternehmensentscheidungen

  • Investitions-Controlling-Experte: Optimiere deine Investitionsentscheidungen mit präzisen Kennzahlen.

  • KPIs zur Zukunftsfähigkeit und Digitalisierungsstrategie: Messung der digitalen Transformation und Vorbereitung auf die Zukunft.

  • ESG-Kriterien: Lerne, wie du ESG-Kriterien in deine Entscheidungsprozesse einbeziehen kannst, um nachhaltige und verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen.

Dein Nutzen:
Du lernst, wie du relevante Kennzahlen für die Unternehmenssteuerung richtig einsetzt, um fundierte Entscheidungen zu treffen und eine langfristige Planung mit Fokus auf Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit voranzutreiben.

Risikomanagement und Frühwarnsysteme im Controlling

  • Analysiere relevante Kennzahlen und nutze sie für fundierte Entscheidungen.

  • Nutze das monatliche Reporting und Frühwarnsystem, um Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen.

  • ESG-Berichterstattung: Erfahre, wie du ESG-Kriterien in dein Reporting integrieren kannst, um eine umfassende und transparente Unternehmensdarstellung zu gewährleisten.

Dein Nutzen:
Du lernst, wie KPIs und KRIs ein effektives Risiko- und Liquiditätsfrühwarnsystem ermöglichen, um potenzielle Risiken rechtzeitig zu erkennen.


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    Auftretende Person – Umsetzung von §11 Abs. 1 GwG

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    • Seminar Know Your Customer

    Welche GwG-Pflichten sind bei der auftretenden Person zu beachten? Beim Onboarding neuer Kunden treten im Rahmen des Geldwäschegesetzes (GwG) oft Fragen auf, besonders wenn es um die Identifizierung von Personen geht, die im Namen von Vertragspartnern handeln. Die neuesten Änderungen im GwG führen zu verstärkten Anforderungen an den Identifizierungsprozess, insbesondere gemäß § 11 Abs. 1 GwG, die den Vertriebsbereich betreffen.

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    3. Wirtschaftlich Berechtigter Feststellung und Verifizierung des wirtschaftlich Berechtigten, ggf. fiktiv als Geschäftsleitung. § 11 Abs. 5, § 3 Abs. 2 S.5 GwG
    4. Transparenzregister-Abgleich Abgleich mit dem Transparenzregister. Einholen eines Nachweises oder Auszugs. Meldung von Unstimmigkeiten. § 11 Abs. 5, § 23a GwG
    5. Aufzeichnungspflichten Erhebung und Speicherung aller relevanten Daten inkl. Ausweiskopien (datenschutzkonform). § 8 Abs. 1 und 2 GwG

    Überarbeitete Identifizierungspflichten nach dem Geldwäschegesetz (GwG)

    Mit den Neuerungen im Geldwäschegesetz (GwG), insbesondere in § 11 GwG, stehen wir vor angepassten Identifizierungsverpflichtungen, die sowohl natürliche als auch juristische Personen betreffen:

    Für den Erstkontakt mit Geschäftspartnern:

    • Natürliche Personen: Gemäß § 11 Abs. 4 GwG sind der vollständige Name, Geburtsort, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit und die Wohnanschrift zu erfassen. Die Identität muss anhand eines gültigen Ausweisdokuments überprüft werden, wobei nach § 8 Abs. 2 GwG eine Kopie angefertigt werden muss, aus der jedoch nur spezifische, gesetzlich erlaubte Daten ersichtlich sein dürfen.
    • Juristische Personen und Personengesellschaften: Hier sind nach § 11 Abs. 4 GwG Firmenname oder Bezeichnung, Rechtsform, Registernummer und die Anschrift des Sitzes oder der Hauptniederlassung festzustellen, ebenso wie die Namen der Mitglieder des Vertretungsorgans oder der gesetzlichen Vertreter.

    Aufzeichnungspflichten zur auftretenden Person

    Gemäß § 8 Abs. (1) GwG sind vom Verpflichteten die im Rahmen der Erfüllung der Sorgfaltspflichten erhobenen Angaben und eingeholten Informationen über Vertragspartner aufzuzeichnen. Dies gilt auch über die Daten zu den für den Vertragspartner auftretenden Personen und wirtschaftlich Berechtigten.

    Beim Anfertigen von Ausweiskopien muss laut § 8 Abs. 2 GwG sorgfältig auf den Datenschutz geachtet werden, und es dürfen nur die für die Identifizierung notwendigen Daten kopiert werden.

    Besonderheiten bei der Verwendung eines Reisepasses:

    • Fehlt die Adresse im Reisepass, muss diese laut § 11 Abs. 4 GwG separat erfragt werden. Eine Verifizierung der Adresse ist nicht immer notwendig, außer bei begründeten Zweifeln an den Angaben.

    Für bereits identifizierte Kunden:

    • Nach § 11 Abs. 4 GwG entfällt die erneute Identifizierung, solange die Geschäftsbeziehung fortbesteht. Bei gelegentlichen Transaktionen ist eine Wiederholung der Identifizierung erforderlich

    Was gilt es hinsichtlich der Identifizierung des wirtschaftlich Berechtigten zu beachten?

    §11 Abs. 5 GwG gibt zur Feststellung der Identität klare Vorgaben. Abweichend von §11 Abs. 4 GwG hat der Verpflichtete zur Feststellung der Identität zumindest dessen Namen und, soweit dies unter Risikogesichtspunkten erforderlich ist, in angemessenen Umfang weitere Identifizierungsmerkmale zu erheben.


    Geburtsdatum, Geburtsort und Anschrift des wirtschaftlich Berechtigten dürfen unabhängig vom festgestellten Risiko erhoben werden. Der Verpflichtete hat sich durch risikoangemessene Maßnahmen zu vergewissern, dass die zur Identifizierung erhobenen Angaben zutreffend sind; dabei darf sich der Verpflichtete nicht ausschließlich auf die Angaben im Transparenzregister verlassen.

    Aufzeichnungspflichten zur auftretenden Person

    Beim Anfertigen von Ausweiskopien muss laut § 8 Abs. 2 GwG sorgfältig auf den Datenschutz geachtet werden, und es dürfen nur die für die Identifizierung notwendigen Daten kopiert werden.

    Onboarding von Kunden: Die Customer Journey

    Die Identifizierung nach dem Geldwäschegesetz umfasst zwei wesentliche Schritte (§1 Abs. 3 GwG): Zuerst das Sammeln relevanter Informationen zur Feststellung der Identität einer Person oder eines Unternehmens. Dies beinhaltet Angaben wie Name, Geburtsdatum oder Firmeninformationen.

    Der zweite Schritt ist die Verifizierung dieser Angaben. Dabei werden die gesammelten Informationen anhand von offiziellen Dokumenten oder Registereinträgen überprüft, um die Richtigkeit und Authentizität zu bestätigen.

    1. Onboarding Check

    Bei Neuregistrierung eines Kunden ist zunächst festzustellen, ob es sich bei dem Vertragspartner um eine natürliche oder eine juristische Person handelt:

    • Bei natürlichen Personen ist die Identität zu erfassen und anhand eines gültigen amtlichen Ausweises zu überprüfen.

    • Bei juristischen Personen ist die Identität zu erfassen und anhand eines Auszuges aus dem Handels- oder Genossenschaftsregister oder aus einem vergleichbaren amtlichen Register oder Verzeichnis oder anhand von Gründungsdokumenten oder gleichwertigen beweiskräftigen Dokumenten zu überprüfen.

    2. Angaben zur auftretenden Person

    Tritt eine dritte Person für den Vertragspartner auf, so ist diese ebenfalls anhand eines gültigen amtlichen Ausweises zu identifizieren und es ist zu prüfen, ob die auftretende Person zur Vertretung berechtigt ist.

    Die Überprüfung der Vertretungsberechtigung wird anhand einer Vollmacht sowie einem Unterschriftenvergleich durchgeführt. Für einen Unterschriftenvergleich wird die Unterschrift des Vertretungsorgans bspw. mit einer Ausweiskopie des Geschäftsführers oder dem Unterschriftenverzeichnis des Unternehmens verglichen.

    3. Überprüfen der Angaben (§1 Abs. 3 GwG)

    Im nächsten Schritt ist abzuklären ob der Vertragspartner für einen wirtschaftlich Berechtigten handelt. Sollte dies der Fall sein, ist der wirtschaftlich Berechtigte ebenfalls zu identifizieren.

    Bei juristischen Personen bei denen kein wirtschaftlich Berechtigter ermittelt werden kann, ist die Geschäftsleitung als „fiktiver“ wirtschaftlich Berechtigter zu erfassen (vgl. §3 Abs. 2, Satz 5 GwG).

    4. Abgleich der Angaben mit dem Transparenzregister

    • Nach § 11 Abs. 5 GwG hat der Verpflichtete bei Begründung einer neuen Geschäftsbeziehung mit einer Vereinigung nach § 20 GwG oder einer Rechtsgestaltung nach § 21 GwG einen Nachweis der Registrierung nach § 20 Absatz 1 GwG oder § 21 GwG oder einen Auszug der über das Transparenzregister zugänglichen Daten einzuholen.

    • Nach § 23a GwG sind Unstimmigkeiten an die registerführende Stelle zu melden. Der Verpflichtete nach § 23 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 GwG hat der registerführenden Stelle Unstimmigkeiten unverzüglich zu melden, die sie zwischen den Angaben über die wirtschaftlich Berechtigten, die im Transparenzregister zugänglich sind, und
      den ihnen zur Verfügung stehenden Angaben und Erkenntnissen über die wirtschaftlich Berechtigten feststellen.

    • Die registerführende Stelle hat die Unstimmigkeitsmeldung nach Absatz 1 unverzüglich zu prüfen. Hierzu kann sie von dem Erstatter der Unstimmigkeitsmeldung,
      der betroffenen Vereinigung nach § 20 GwG oder der Rechtsgestaltung nach § 21 GwG die zur Aufklärung erforderlichen Informationen und Unterlagen verlangen.

    • Nachdem das Verfahren zur Prüfung der Unstimmigkeitsmeldung abgeschlossen ist, ist der Erstatter der Unstimmigkeitsmeldung durch die registerführende Stelle über das Ergebnis der Prüfung unverzüglich zu informieren. Das Verfahren zur Prüfung der Unstimmigkeitsmeldung gilt als abgeschlossen, wenn die registerführende Stelle oder die Behörde nach § 56 Absatz 5 Satz 2 GwG aufgrund der nach Absatz 3 erlangten Erkenntnisse oder aufgrund einer neuen Mitteilung der Vereinigung nach § 20 GwG oder der Rechtsgestaltung nach § 21 GwG, die Gegenstand der Unstimmigkeitsmeldung ist, zu dem Ergebnis gekommen ist, dass die Unstimmigkeit ausgeräumt ist.

    Identifizierungspflicht auftretender Personen – BaFin Auslegungshinweise Kapitel 5.1.2

    Fallkonstellation Identifizierungspflicht Beispiele / Bemerkungen
    Rechtsgeschäftlich bestellter Vertreter bei Begründung einer Geschäftsbeziehung ✅ Ja Bevollmächtigter Dritter eröffnet Konto oder Depot für einen Kunden
    Gesetzlicher Vertreter bei Begründung einer Geschäftsbeziehung ✅ Ja Eltern für Minderjährige, Betreuer, Organmitglied einer juristischen Person
    Botin/Bote oder rechtsgeschäftlicher Vertreter bei Einzeltransaktionen (außerhalb bestehender Beziehung) ✅ Ja Bargeldeinzahlung oder Edelmetallkauf ab 1.000 € für Dritten
    Kontoungebundene Zahlung ≥ 1.000 € für Dritten ✅ Ja Barzahlung in der Filiale für Dritten ohne Kontobezug
    Bote/Berechtigter innerhalb bestehender Kundenbeziehung ❌ Nein Mitarbeiter des Kunden zahlt regelmäßig Bargeld auf Kundenkonto ein
    Einzahlung oder Überweisung auf Konto des Vertragspartners durch Bevollmächtigte ❌ Nein Vollmacht oder einfache Berechtigung genügt; keine Identifizierung nötig
    Online-Auftreten bei Begründung einer neuen Geschäftsbeziehung ✅ Ja Digitale Vollmacht über Online-Plattform – gleiches Prüfmaß wie bei physischer Anwesenheit

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    🔹 Programm: Praxisnahe Inhalte zu KYC, Geldwäscheprävention und Risikobewertung
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    Praxiswerkzeuge für KYC & AML nach EU-Standard

    • Seminarunterlagen als PDF
      Alle Vorträge und Übersichten zum schnellen Nachschlagen – inkl. aktueller EU-AMLR- und RTS-Einordnung (Stand 2026).

    • KYC-Toolkit (Onboarding & Re-KYC)
      Das bewährte S+P Onboarding Excel Tool, erweitert um:

      • neue Pflichtdatenfelder nach RTS (Name, Adresse, Nationalitäten, Zweck & Natur),

      • 5-Jahres-Update-Logik für Bestandskunden,

      • Dokumentationsfelder für Trigger-Events (PEP, BO-Wechsel, Auffälligkeiten).

    • UBO- & BO-Ermittlungs-Toolkit
      Praxisleitfäden und Checklisten zur:

      • Ermittlung des Ultimate Beneficial Owner,

      • BO-Verifizierung nach dem „Reasonable-Measures“-Ansatz,

      • Analyse mehrstufiger Beteiligungsstrukturen, Stiftungen und Trusts.

    • EDD-Toolkit (Source of Funds & Source of Wealth)
      Strukturierte Prüflisten und Templates zur:

      • Bewertung der Herkunft der Mittel und des Vermögens,

      • Dokumentation nach § 15 GwG und Art. 25–27 RTS,

      • Ableitung und Begründung von EDD-Maßnahmen.

    • Screening- & Monitoring-Guides
      Praktische Übersichten zu:

      • PEP-, Sanktions- und Adverse-Media-Screening nach EU-RTS,

      • risikobasierter Transaktionsüberwachung,

      • revisionssicherer Dokumentation von Treffern und Entscheidungen.

    • AMLD-6 & EU-AML-Update-Guide
      Kompakte Umsetzungsleitlinien zur:

      • Einordnung von AMLD 6 im Zusammenspiel mit AMLR & RTS,

      • Anpassung interner KYC-, EDD- und Monitoring-Prozesse.

    S+P Case Studies (praxisnah & EU-aktuell)

    Case Study 1: Identifizierung eines verdeckten Eigentümers

    Nutzen:
    Du lernst, wie du komplexe Eigentums- und Kontrollstrukturen analysierst, verdeckte BO identifizierst und EDD-Trigger nach EU-RTS korrekt ableitest.

    Case Study 2: Verdächtige Geldströme in einem Kundenkonto

    Nutzen:
    Du übst, auffällige Transaktionen zu erkennen, diese mit dem dokumentierten Zweck & Profil abzugleichen und angemessen zu reagieren (Monitoring, Eskalation, Meldung).

    Case Study 3: Due Diligence bei internationalen Kunden

    Nutzen:
    Du erfährst, wie du KYC, EDD, PEP- und Sanktionsscreening bei internationalen Kundenverflechtungen praxisnah umsetzt und grenzüberschreitende Risiken sicher bewertest.

    Programm

    Willst du lernen, wie du eine reibungslose und angenehme Customer Journey gestaltest und dabei die neuen KYC-Pflichten nach EU-AMLR und RTS ab 2026/2027 sicher erfüllst? Dieses Seminar liefert dir die entscheidenden Antworten.

    In diesem Seminar erfährst du, wie du moderne, EU-weit harmonisierte KYC-Prozesse implementierst, die sowohl den verschärften regulatorischen Anforderungen (z. B. 5-Jahres-Updatepflicht, erweiterte Datenerhebung, automatisiertes Screening) als auch einer positiven Kundenerfahrung gerecht werden. Du lernst, wie Kundendaten strukturiert, revisionssicher und kundenfreundlich erhoben und aktualisiert werden – ohne unnötige Reibung in der Kundenbeziehung.

    Dabei gewinnt auch die Berücksichtigung von ESG-Risiken im KYC-Kontext zunehmend an Bedeutung. Du erfährst, wie ESG-Aspekte sinnvoll in die KYC-Sorgfaltspflichten, die UBO-Ermittlung und die Risikobewertung integriert werden können, um finanzielle, regulatorische und reputative Risiken frühzeitig zu erkennen.

    Du erhältst praxisnahe Einblicke, wie Customer Journey, Compliance und neue EU-Vorgaben effektiv zusammenspielen. Nach dem Seminar bist du in der Lage, regulatorische Anforderungen nicht nur zu erfüllen, sondern strategisch zu nutzen – als echten Wettbewerbsvorteil in einem zunehmend regulierten Marktumfeld.

    KYC: Sorgfaltspflichten in Bezug auf Kunden (EU-Standard 2026/27)

    Eigentums- und Kontrollstruktur des Vertragspartners nach EU-weit harmonisierten CDD-Vorgaben (AMLR & RTS)

    UBO: Techniken für die Ermittlung des Ultimate Beneficial Owner

    • Juristische Personen und sonstige Gesellschaften

    • Mehrstufige Beteiligungsstrukturen und komplexe Eigentumsketten

    • BO-Verifizierung nach dem neuen „Reasonable-Measures“-Ansatz

    • Rechtsfähige Stiftungen, Trusts und vergleichbare Rechtsgestaltungen

    Customer Due Diligence & Customer Journey

    • Erhebung verpflichtender Angaben nach RTS (Name, Adresse, Nationalitäten, Zweck & Natur)

    • Überprüfung und laufende Aktualisierung der KYC-Daten (inkl. 5-Jahres-Updatepflicht)

    • Monitoring & Screening: automatisiertes PEP-, Sanktions- und Transaktionsscreening

    • ESG-Risiken im KYC-Kontext: Integration von ESG-Kriterien in Sorgfaltspflichten und UBO-Ermittlung

    Vertiefe deine Kenntnisse in Enhanced Due Diligence (EDD)

    (§ 15 GwG i. V. m. Art. 25–27 RTS)

    • Herkunft der Mittel (Source of Funds)
      Analyse beruflicher und geschäftlicher Einkommensquellen sowie Zahlungs- und Transferwege

    • Herkunft des Vermögens (Source of Wealth)
      Systematische Bestimmung des Ursprungs des Gesamtvermögens

    • EDD-Trigger erkennen: komplexe Strukturen, Hochrisiko-Jurisdiktionen, Auffälligkeiten im Monitoring

    Dein Nutzen:
    Mit den Techniken von S+P setzt du EU-konforme KYC- und EDD-Prozesse praxisnah um, erhöhst die Transparenz deiner Geschäftsbeziehungen und reduzierst regulatorische Risiken nachhaltig.

    Geldwäschegesetz & neue EU-Regelungen (AMLR, RTS, AMLD 6)

    Techniken zur Recherche des Vertragspartners und wirtschaftlich Berechtigten

    • Immobilientransaktionen, Share Deals & verschachtelte Gesellschaftskonstruktionen

    • KYC bei internationalen Kundenverflechtungen und Mehrstaatlichkeit

    • Adverse Media, PEP- und Sanktionsscreening nach EU-RTS

    • Investmentgeschäft (KVG, Broker, Banken)

    • Konsortialkreditgeschäft & Trade Finance

    • Transaktionsüberwachung nach EU-weiten Mindeststandards

    EU-weiter Regulierungsrahmen

    • AMLR & RTS: verbindliche, EU-weit einheitliche KYC- und CDD-Pflichten

    • AMLD 6: Single EU Rulebook, präzisierte Straftatbestände, härtere Sanktionen

    • Erweiterte Due-Diligence-Pflichten und stärkere behördliche Kooperation

    Dein Nutzen:
    Du erhältst praxisrelevante Umsetzungssicherheit für die neuen EU-Vorgaben ab 2026/27 und sicherst dir einen klaren Vorsprung bei Audits, Prüfungen und Aufsichtsgesprächen.


    Roadmap: KYC & AML nach EU-AMLR & RTS (2026–2032)

    2026 – JETZT handeln: Umsetzungs- & Entscheidungsjahr

    • Verbindliche RTS liegen final vor → keine Auslegungsspielräume mehr

    • System- und Prozessentscheidungen zwingend (KYC-Datenfelder, Screening, Update-Logik)

    • Einführung automatisierter PEP- & Sanktionsscreenings vorbereiten bzw. umsetzen

    • Aufbau der 5-Jahres-Update-Systematik für Bestandskunden

    • Schulung von Compliance, KYC, Onboarding & Management

    ⚠️ Wer 2026 nicht umsetzt, startet 2027 mit strukturellem Rückstand.


    2027 – Start der verbindlichen Anwendung

    • Anwendungsbeginn der RTS (ab 10.07.2027)

    • Neue EU-weit harmonisierte KYC-Pflichten gelten für alle Neu- und Bestandskunden

    • Trigger-Events lösen sofortige Aktualisierungspflichten aus

    • Aufsicht erwartet nachweislich implementierte Prozesse


    2027–2032 – Pflicht zur Abarbeitung der Bestandskunden

    • Risikobasierte Aktualisierung aller Bestandskunden

    • High-Risk zuerst, Low-Risk zuletzt

    • Spätestens bis 09.07.2032: kein ungeprüfter Kunde mehr zulässig


    Ab 2032 – Dauerbetrieb

    • Etablierter EU-KYC-Standard

    • Regelmäßige Updates, laufendes Screening, hohe Audit-Sicherheit

    Zeig, was in dir steckt
    Erhalte dein digitales S+P Badge & Zertifikat


    Das Digitale Karriere-Zertifikat, auch bekannt als Digital Badge, ist eine moderne Form der Zertifizierung, die dir digital verliehen wird.

    Mit diesem Badge kannst du einfach und effektiv in digitalen Netzwerken, auf deinem LinkedIn-Profil oder in deinem Lebenslauf zeigen, dass du proaktiv an deiner beruflichen Entwicklung arbeitest.

    FAQ: KYC & Sorgfaltspflichten nach EU-Standard 2026/2027

    • Warum ist das Jahr 2026 entscheidend für die KYC-Compliance?

      2026 gilt als zentrales Umsetzungsjahr für die neuen Regulatory Technical Standards (RTS) der EU. Unternehmen müssen ihre IT-Systeme und Prozesse – etwa Datenfelder zur Identifizierung und Update-Logiken – anpassen, um zum verbindlichen Starttermin im Juli 2027 nachweislich konform zu sein. Wer 2026 nicht handelt, riskiert strukturelle Rückstände bei behördlichen Prüfungen.

    • Was ändert sich durch die neue 5-Jahres-Updatepflicht für Bestandskunden?

      Ab 2027 schreibt die EU-AMLR vor, dass Kundeninformationen spätestens alle fünf Jahre aktiv aktualisiert werden müssen. Für High-Risk-Kunden gelten häufig kürzere Intervalle. In den S+P Seminaren lernst du, wie du eine risikobasierte Update-Systematik aufbaust, um deinen Kundenbestand bis 2032 schrittweise abzuarbeiten, ohne das Tagesgeschäft zu blockieren.

    • Wie identifiziert man den wirtschaftlich Berechtigten (UBO) bei komplexen Strukturen rechtssicher?

      Die Identifizierung erfolgt über eine detaillierte Analyse der Eigentums- und Kontrollstrukturen. Nach dem neuen „Reasonable-Measures“-Ansatz der EU müssen Verpflichtete alle angemessenen Schritte unternehmen, um die Identität des wirtschaftlich Berechtigten zu verifizieren. Im Seminar lernst du, wie du mehrstufige Beteiligungsketten, Stiftungen und Trusts mit dem S+P UBO-Toolkit systematisch auflöst.

    • Muss ESG in die KYC-Prüfung einfließen?

      Ja. ESG-Risiken gewinnen in der regulatorischen Praxis deutlich an Bedeutung. Sie müssen in die Sorgfaltspflichten und die Risikobewertung integriert werden, um Reputations- und finanzielle Risiken – etwa durch Umwelt- oder Governance-Verstöße des Kunden – frühzeitig zu erkennen. Im Modul „ESG-Risiken“ zeigen wir dir, wie du diese Kriterien strukturiert in dein KYC-Onboarding integrierst.

    • Welche Rolle spielt die Source of Wealth (SoW) in der Enhanced Due Diligence?

      Bei verstärkten Sorgfaltspflichten gemäß § 15 GwG reicht die Prüfung der Mittelherkunft (Source of Funds) häufig nicht aus. Zusätzlich muss der Ursprung des Gesamtvermögens (Source of Wealth) plausibilisiert werden. Das S+P EDD-Toolkit unterstützt dich mit strukturierten Prüflisten, um die Anforderungen der Art. 25–27 RTS revisionssicher zu erfüllen.

    • Ist das S+P Seminar L04 als Fortbildungsnachweis anerkannt?

      Ja. Das Seminar umfasst 6,00 Zeitstunden und gilt als anerkannter Sachkundenachweis für Geldwäschebeauftragte gemäß § 7 GwG. Zusätzlich erfüllt es die Fortbildungsanforderungen für Rechtsanwälte nach § 15 FAO sowie für Meldestellenbeauftragte nach § 15 Abs. 2 HinSchG.


    Aktuelles zu Know Your Customer (KYC) & UBO-Ermittlung 2026/2027

    Wie bereiten S+P Seminare auf die neuen EU-KYC-Pflichten und die UBO-Identifizierung vor?

    S+P Seminare bieten gezielte Lösungen für die Verschärfungen durch das EU-AML-Paket (AMLR & RTS). Teilnehmer lernen, wie sie komplexe Eigentümerstrukturen nach dem „Reasonable Measures“-Prinzip aufklären, die neue 5-Jahres-Updatepflicht effizient umsetzen und das „Single EU Rulebook“ rechtssicher in die Unternehmensprozesse integrieren.

    Wirtschaftlich Berechtigter (UBO): Komplexe Strukturen meistern

    • Das Problem: Mehrstufige Beteiligungen und Trusts erschweren die Ermittlung des wirtschaftlich Berechtigten massiv.

    • Die S+P Lösung: Du erhältst Praxisleitfäden zur UBO-Ermittlung nach EU-Standard. Wir vermitteln dir die Verifikationslogik („Reasonable Measures“), mit der du auch komplexe Kontrollketten revisionssicher dokumentierst.

    Effizienz im KYC-Prozess

    • Das Problem: Manuelle KYC-Prozesse und die neue 5-Jahres-Updatepflicht binden enorme Ressourcen und stören das Kundenerlebnis (Customer Journey).

    • Die S+P Lösung: Du erhältst eine klare Einordnung des neuen EU-AML-Pakets. Unsere Experten bereiten dich auf Aufsichtsgespräche vor und geben dir die notwendige Handlungssicherheit für die tägliche Praxis.

    Haftung bei AMLD 6 & Single EU Rulebook

    • Das Problem: Neue Verpflichtete und verschärfte Sanktionsrisiken führen zu Unsicherheit bei der praktischen Umsetzung der neuen EU-Verordnungen.

    • Die S+P Lösung: Du erhältst eine klare Einordnung des neuen EU-AML-Pakets. Unsere Experten bereiten dich auf Aufsichtsgespräche vor und geben dir die notwendige Handlungssicherheit für die tägliche Praxis.

    Weitere Vorteile auf einen Blick

    ✔ Strategischer Kompetenzgewinn für KYC- und AML-Verantwortliche
    Du stärkst deine Fachrolle im Unternehmen, vertiefst dein Know-how zu KYC-Prozessen und setzt regulatorische Anforderungen zielgerichtet um – für mehr Sicherheit und Transparenz.

    ✔ Rechtssicherheit & effektive Risikominimierung
    Du lernst, wie du KYC-Pflichten, UBO-Ermittlung und Enhanced Due Diligence nach § 15 GwG gesetzeskonform umsetzt – mit Fokus auf Compliance-Risiken und Geldwäscheprävention.

    ✔ Schnelle Umsetzung mit der S+P Tool Box
    Du nutzt praxiserprobte Checklisten, Excel-Tools und Leitfäden – für UBO-Prüfung, ESG-Risikoanalyse und effektives Kundenmonitoring.

    ✔ Kompaktes Update zu AMLD 6 & EU-Regelungen
    Du erhältst ein kompaktes Update zu AMLD 6, erweiterten Sorgfaltspflichten und aktuellen EU-Vorgaben – verständlich, direkt anwendbar und zukunftsorientiert.

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    Deine Vorteile im Seminar: Know Your Customer (KYC)

    Modul / Thema Inhalte im Seminar Dein konkreter Nutzen
    KYC-Sorgfaltspflichten & Kundenstruktur Eigentums- und Kontrollstruktur, UBO-Ermittlung, mehrstufige Beteiligungen Du erkennst wirtschaftlich Berechtigte zuverlässig und erfüllst deine Pflichten rechtssicher.
    Customer Journey & ESG-Risiken Kundenidentifikation, ESG-Kriterien, Screening verdächtiger Transaktionen Du verbindest effiziente KYC-Prozesse mit positivem Kundenerlebnis.
    Enhanced Due Diligence (EDD) Analyse von Source of Funds & Source of Wealth, § 15 GwG Du führst vertiefte Prüfungen sicher und strukturiert durch.
    Geldwäschegesetz & AMLD 6 EU-Regelungen, neue Strafvorgaben, internationale Kundenverflechtungen Du bleibst rechtskonform und vorbereitet auf EU-weite Prüfungen.
    S+P Tool Box & Case Studies Excel-Tools, UBO-Leitfaden, internationale Fallbeispiele Du setzt praxisnahe Tools direkt im Alltag ein und trainierst echte KYC-Szenarien.
    Zertifikat & Digital Badge S+P Teilnahmezertifikat + KYC-Badge für deinen Kompetenznachweis Du zeigst deine Qualifikation sichtbar – für Aufsicht, Team & Karriere.

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    Was du an einem Tag erreichst

    ✔ Du kennst deine KYC-Pflichten nach GwG und AMLD 6 – und setzt sie sicher und praxisnah im Unternehmen um.

    ✔ Du identifizierst wirtschaftlich Berechtigte (UBO), analysierst Beteiligungsstrukturen und bewertest ESG- und Geldwäscherisiken.

    ✔ Du vertiefst deine Kenntnisse in Enhanced Due Diligence – von Source of Funds bis Adverse Media.

    ✔ Du nutzt die S+P Tool Box mit KYC-Checklisten, UBO-Vorlagen und EDD-Leitfäden für deinen Arbeitsalltag.

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    Liquiditätsplanung: Worauf es wirklich ankommt

    Die Liquiditätsplanung ist der Schlüssel, um dein Unternehmen sicher durch turbulente Zeiten zu steuern. Ohne ausreichend liquide Mittel nützen dir selbst hohe Umsätze nichts. Doch viele Unternehmer:innen unterschätzen, wie schnell Liquiditätsengpässe entstehen können – besonders bei starkem Wachstum oder in Krisenphasen.

    In diesem Beitrag bekommst du praxisnahe Tipps, wie du deine Liquiditätsplanung effizient, strategisch und vorausschauend umsetzt – mit Beispielen, Tools und Checklisten.

    1. Liquidität – was ist das eigentlich?

    Liquidität ist die Fähigkeit eines Unternehmens, seine kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen jederzeit und ohne Verzögerung zu erfüllen. Kurzfristig bedeutet in diesem Fall, dass das Unternehmen seine Zahlungsverpflichtungen innerhalb eines Jahres erfüllen muss. Eine hohe Liquidität ist daher von entscheidender Bedeutung für das Überleben eines Unternehmens.

    Es gibt verschiedene Arten von Liquiditätsplanung, die sich je nach Zielsetzung des Unternehmens unterscheiden. Die operative Liquiditätsplanung befasst sich mit der Frage, wie das Unternehmen seine kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann, ohne dass es zu Engpässen kommt. Die strategische Liquiditätsplanung hingegen befasst sich mit der Frage, wie das Unternehmen seine Liquidität so gestalten kann, dass es langfristig über ausreichend Mittel verfügt, um seine Ziele zu erreichen. Eine gute Liquiditätsplanung ist daher entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Sie hilft dem Unternehmen nicht nur, seine kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, sondern auch, langfristig über ausreichend Mittel zu verfügen, um seine Ziele zu erreichen.

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    2. Die Bedeutung der Liquiditätsplanung für Unternehmen

    Die Liquiditätsplanung ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensfinanzierung. Sie dient dazu, die zukünftige Liquidität des Unternehmens zu prognostizieren und sicherzustellen, dass das Unternehmen über ausreichend Mittel verfügt, um seine Verpflichtungen zu erfüllen. Eine gute Liquiditätsplanung ist entscheidend für das reibungslose Funktionieren eines Unternehmens. Sie hilft dem Unternehmen, finanzielle Engpässe zu vermeiden und sicherzustellen, dass es über die Mittel verfügt, um seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

    Eine Liquiditätsplanung umfasst in der Regel eine Prognose der zukünftigen Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens sowie eine Analyse der kurz- und langfristigen Finanzierungsmöglichkeiten des Unternehmens. Die Planung sollte regelmäßig überprüft und angepasst werden, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen Bedürfnissen des Unternehmens entspricht.

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    3. Die 5 wichtigsten Aspekte der Liquiditätsplanung

    1. Fester Zahlungsplan

    Berücksichtige alle regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben wie Mieten, Löhne, Leasingraten und Steuervorauszahlungen.

    2. Variable Kosten

    Plane schwankende Posten wie Rohstoffe, Werbung oder Energiekosten realistisch ein – sie haben großen Einfluss auf deine kurzfristige Zahlungsfähigkeit.

    3. Rücklagenbildung

    Lege Liquiditätsreserven an, um z. B. saisonale Schwankungen oder unvorhergesehene Belastungen (z. B. Reparaturen) abzufangen.

    4. Umsatz- und Szenarioplanung

    Arbeite mit realistischen Einnahmen, aber kalkuliere auch pessimistische Szenarien ein. So bist du auf Ausfälle vorbereitet.

    5. Flexibilität & Frühwarnsystem

    Setze auf ein rollierendes Planungsmodell, das du monatlich aktualisierst. Ergänze es durch KPIs wie Zahlungsausfälle, Kassenbestand oder Forderungsreichweite.

    4. Fazit: Wie du Liquidität erfolgreich planst

    Die Liquiditätsplanung ist eine essentielle Aufgabe für jeden Unternehmer. Damit Sie diese korrekt durchführen, sollten Sie sich zunächst mit den notwendigen Grundlagen vertraut machen. Dazu gehören die Kenntnis der verschiedenen Arten von Finanzmitteln, die Kalkulation des Kapitalbedarfs sowie die Ermittlung der optimalen Tilgungsrate. Anschließend können Sie Ihr Unternehmensziel und Ihre persönlichen Präferenzen in die Planung einbeziehen. Wenn Sie all diese Aspekte berücksichtigen, wird es Ihnen leichter fallen, Ihre Liquidität erfolgreich zu planen.

    Liquiditätsplanung: Worauf es ankommt

     

    Schritt-für-Schritt zur professionellen Liquiditätsplanung

    So gehst du strukturiert vor:

    1. Analysiere deine aktuellen Zahlungsströme

    2. Erstelle einen Liquiditätsplan für mindestens 12 Monate

    3. Plane regelmäßig rollierend, nicht statisch

    4. Nutze Tools oder Excel-Vorlagen (z. B. Cashflow-Sheets)

    5. Kontrolliere monatlich Plan-Ist-Abweichungen

    6. Handle frühzeitig, wenn dein Liquiditätspuffer unter eine kritische Grenze sinkt

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    Häufige Fehler in der Liquiditätsplanung

    Umsatz mit Liquidität verwechseln
    Ein Auftrag bringt Umsatz – aber erst, wenn bezahlt wird, bringt er Liquidität.

    Zahlungsziele ignorieren
    Langsame Zahler bei Kunden + kurze Zahlungsfristen bei Lieferanten = Risikofaktor.

    Rücklagen unterschätzen
    Spontane Investitionen oder Nachzahlungen können dich ohne Puffer ins Straucheln bringen.

    Fazit: Deine nächsten Schritte zur besseren Liquiditätsplanung

    Eine vorausschauende Liquiditätsplanung ist mehr als Zahlenschieberei – sie ist dein Navigationssystem durch Finanzströme. Wer regelmäßig plant und überprüft, bleibt handlungsfähig – ob bei Wachstum, Auftragsrückgang oder Finanzierungsvorhaben.

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